Heute hatten wir den
nächsten Highlighttag. Mir geht es immer noch super, trotz der
frischen Kuhmilch am Do in Form von Vanillepudding als
“Abschiedsgeschenk” von Melanie an die “Abgänger”..
Zunächst geht es heute
Morgen an die Gardner-Bay. Auch hier wieder Puderzuckerstrand und
hauptsächlich Krabben, Seelöwen und Marineiguanas- mit z.T.
rötlicher Färbung. Die wird zum Teil während der Paarungszeit
richtig intensiv rot.
Übrigens Ralph- Deine
Sigg hat mir hier auf der Reise schon gute Dienste geleistet...So
habe ich auch wirklich von fast allen Freunden eine Kleinigkeit
dabei.
Eins meiner Highlights war
das Neugeborene (Seelöwe), dass die Nabelschnur noch dran hatte.
Hatte der Krümel Glück, dass ich nur meinen kleinen Rucksack dabei
hatte, sonst hätte ich es eingepackt und mitgenommen...Sowas von
goldig..
Auch hier wieder
Faszination pur, wie nah man an die Tiere herankommt. Da muss man
sich z.T. echt zusammenreißen, um den 2 Meter Abstand zu wahren.
Im Anschluss geht es zum
Schnorcheln und es ist traumhaft: einerseits traumhaft a...kalt und
andererseits traumhaft im Sinne von traumhaft: das Wasser hat eine
türkis-blaue Farbe und mit uns um die Wette schwimmen eine Handvoll
Seelöwen. Diese können wir beim Spielen miteinander,
Luftblasenmachen, spielen mit einem alten Langustenpanzer und
letztendlich auch mit uns. Ich war mehr als einmal mit meinem Gesicht
nur 15 cm von dem Seelöwen entfernt, der mich neugierig untersucht
hat, welche Spezies Meerestier ich denn nun bin.
Absolut atemberaubend.
Auch bekamen wir eine Muräne zu sehen, die gerade dabei war, eine
Languste zu vertilgen.
Nach einer guten Stunde
sind aber alle so durchgefroren, dass es trotz der faszinierenden
Erlebnisse im Wasser nicht ganz so schwer fällt auf das Boot
zurückzukommen
Übrigens sind seit
gestern wieder DIE wichtigen Fragen geklärt:
- Wie alt?
- Verheiratet?
- Kinder?
- Fester Freund?
- Ob ich nicht in Galapagos leben will?
Ich weiß, wer jetzt an
dieser Stelle grinst- stimmt´s Mel?!
Jedenfalls ging es dann
weiter zu Suarez Point, wo wir eine an Land gegangen sind.
Hier musste man mehr als
aufpassen, um nicht auf die vielen Marineiguanas zu treten, die sich
in der Sonne aufgewärmt haben. Alle hatten eine Richtung: mit dem
Brutkorb der Sonne zu. Entsprechend aufgeheizt, ist es den Echsen
dann wieder möglich für ca. 15 Minuten in die kalten Fluten
abzutauchen, um nach Nahrung zu suchen.
Auf den Inseln gibt
es, wenn ich mich richtig erinnere, 7 verschiedene Arten von
Meeresiguanas: auf Española
soll es die buntesten gefärbten Tiere geben..
Española
ist sehr flach und daher perfekt für Albatross&Co, die die
Aufwinde nützen müssen, um ihren riesigen Körper in die Luft
bringen zu können und die eine entsprechende “Landepiste”
brauchen..
Auch Tropical-Birds
(Phaethon aethereus) gab es heute zu sehen und als Besonderheit die
Blue Hole, die in schönen regelmäßigen Abständen Wasser
spukt..Auch der Galapagos Hawk gab sich die Ehre. Auch an ihn konnte
man bis auf 2 Meter herantreten. Wahnsinn. Wir konnten auch
Albatrosse und Blaufußtölpel bei der Balz beobachten und dieses Mal
Maskentölpel aus der Nähe.
Gegen 16:30 Uhr kehren wir
alle glücklich an Bord des Schiffes zurück. Mit einer Menge
bleibender und intensiver Eindrücke im Gepäck.
Übrigens ist es diese
Woche verdammt schwer, die Bilder für den Blog auszusuchen, weil
immer so viele gute Schüsse dabei sind, dass ich mich immer kaum
entscheiden kann..
Wie immer: die Qual der
Wahl ;-).
Hier die Auswahl:
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| Meerechse auf Española |
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| Albatrossküken |
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| adulter Vogel im Flug (Albatross) |
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| Balztanz Albabtross |
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| Balztanz Blaufußtölpel |
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| Blaufußtölpel mit Küken |
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| Meerechse |
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| Meerechse mit herrlichem Farbspiel |
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| Neugeborenes Seelöwenbaby mit Nabelschnur |
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| unser Tagesplan an Bord |
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| Trockenlandung |
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| großes Aufwärmen in der Sonne ist angesagt |
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| Meerechse mit herrlicher Färbung |













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