Heute Morgen fragt Caryn nach einem
Taxi, denn wir (Benedikt, Melanie, Caryn, Karen und ich) haben
beschlossen an den Puerto Chino zu fahren. Der, wie immer
hilfsbereite Besitzer des Hotels, sagt zu sich darum zu kümmern..
Wir schauen alle Mann nicht schlecht,
als ER SELBST im Taxi ums Eck kommt und das typische „Vamos“
loslässt.
Als erstes fahren wir zur Hacienda El
Progreso. Hier wurde in vergangener Zeit angepflanzt und lt. unserem
ecuadorianischen Freund fand hier auch die erste Zuckerproduktion in
Ecuador statt.
Manuel J. Cobos lies hier Gefangene für
sich arbeiten und zwar unter so schlechten Bedingungen, dass er
später durch diese gemeuchelt wurde..
Danach war das Gelände viele Jahre
lang dem Verfall ausgesetzt...Erst vor wenigen Jahren wohl wurde das
Gelände aufgekauft und die neuen Käufer fanden heraus, dass viele
der „alten Kaffeepflanzen“ noch aktiv sind.
Nun wird hier inzwischen wieder Kaffee
angepflanzt.
Weiter geht es auf der Pritsche des
Pickup an ein kleines, verwunschens Baumhaus. Oder um es mit Melanies
Worten auszudrücken: cuadrado, practico, bien :-)...
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| "Wohnzimmer" |
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| Nicht nur Baumhaus, sondern auch "Baumkeller".. |
Sehr schön anzusehen und interessant
gemacht.
Danach haben wir noch mal einen kurzen Stopp in Galapaguera
(der Besuch ist kostenlos) und weiter geht es nach Puerto Chino, ein
Sandstrand, ca. 45 min. vom Hafen. Hier sind Pelikannester mit
Jungvögeln zu sehen und ich falle fast vom Fels, als ich total nahe
und laut ein Seelöwenbellen höre..Aber ich kann ihn nicht sehen..So
putzig sie anzusehen sind, so sind sie doch mit Vorsicht zu
genießen...Einige Touristen haben schon blutige Wunden davon
getragen..
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| Altvögel links; Jungvogel rechts |
| Jungvogel |
| Das Wetter war besser als die Optik vermuten lässt ;-) |
Erst später sehe ich, wo der Seelöwe
war: direkt in einer Höhle unter dem Fels auf dem ich gestanden
habe...
Das Meer ist auch heute wieder total
rau. Wir haben anscheinend sehr gut daran getan, auf den Touranbieter
zu hören. Dafür ist es wieder um so schöner anzusehen.
Wir genießen den Wind, das tosende
Meer und vor allem die nicht vorhandene Scheu der kleinen Finken, die
so dreist sind, das Essen aus der Hand und sogar aus Melanies Mund zu
klauen..:-)..
Als wir von diesem Strand aufbrechen
ist es schon früher Nachmittag. Eigentlich wollen wir auf dem
Rückweg noch bei El Junco anhalten..Wie letzten Freitag. Und wieder
macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wirklich
faszinierend, wie unterschiedlich das Wetter nur wenige Kilometer
auseinander ist...An der Küste wechseln sich Sonne und Bewölkung ab
(was nicht schlimm ist, da die Sonne hier so intensiv brennt, dass
man sie auch durch die Bewölkung merkt) und im Landesinnern (unsere
Station, oder auch El Junco) ist heute wieder Nebel, Regen und Kälte
angesagt...
| Ein Vertreter der Darwin´schen Finken |
So fahren wir zurück in die Stadt und
hatten einen wirklich schönen Tag für wenig Geld. Den Rest des
Tages relaxen wir..Morgen ist ja die nächste, „größere Tour“
angesagt. Ich hoffe mal nur, dass sich die See bis dahin etwas
beruhigt hat..







Hallo Schwesterlein, ich beneide dich für diese tolle Weltreise. Wir verfolgen alle deinen Blog und lesen deine tollen Beiträge. Bleib gesund und munter. Liebe Grüße aus der Heimat. Micha
AntwortenLöschenHallo Brüderchen!
AntwortenLöschenDanke für die guten Wünsche! Dann kann ja nichts mehr schief gehen ;-)