Aktuelle Zeit bei mir :-)

Samstag, 4. August 2012

04.08.2012 oder eine Inseltour samt Chef des Northia ;-)


Heute Morgen fragt Caryn nach einem Taxi, denn wir (Benedikt, Melanie, Caryn, Karen und ich) haben beschlossen an den Puerto Chino zu fahren. Der, wie immer hilfsbereite Besitzer des Hotels, sagt zu sich darum zu kümmern..
Wir schauen alle Mann nicht schlecht, als ER SELBST im Taxi ums Eck kommt und das typische „Vamos“ loslässt.
Als erstes fahren wir zur Hacienda El Progreso. Hier wurde in vergangener Zeit angepflanzt und lt. unserem ecuadorianischen Freund fand hier auch die erste Zuckerproduktion in Ecuador statt.
Manuel J. Cobos lies hier Gefangene für sich arbeiten und zwar unter so schlechten Bedingungen, dass er später durch diese gemeuchelt wurde..











Danach war das Gelände viele Jahre lang dem Verfall ausgesetzt...Erst vor wenigen Jahren wohl wurde das Gelände aufgekauft und die neuen Käufer fanden heraus, dass viele der „alten Kaffeepflanzen“ noch aktiv sind.
Nun wird hier inzwischen wieder Kaffee angepflanzt.



Weiter geht es auf der Pritsche des Pickup an ein kleines, verwunschens Baumhaus. Oder um es mit Melanies Worten auszudrücken: cuadrado, practico, bien :-)...
"Wohnzimmer"

Nicht nur Baumhaus, sondern auch "Baumkeller"..


Sehr schön anzusehen und interessant gemacht. 

Danach haben wir noch mal einen kurzen Stopp in Galapaguera (der Besuch ist kostenlos) und weiter geht es nach Puerto Chino, ein Sandstrand, ca. 45 min. vom Hafen. Hier sind Pelikannester mit Jungvögeln zu sehen und ich falle fast vom Fels, als ich total nahe und laut ein Seelöwenbellen höre..Aber ich kann ihn nicht sehen..So putzig sie anzusehen sind, so sind sie doch mit Vorsicht zu genießen...Einige Touristen haben schon blutige Wunden davon getragen..
Altvögel links; Jungvogel rechts

Jungvogel

Das Wetter war besser als die Optik vermuten lässt ;-)

Erst später sehe ich, wo der Seelöwe war: direkt in einer Höhle unter dem Fels auf dem ich gestanden habe...
Das Meer ist auch heute wieder total rau. Wir haben anscheinend sehr gut daran getan, auf den Touranbieter zu hören. Dafür ist es wieder um so schöner anzusehen.
Wir genießen den Wind, das tosende Meer und vor allem die nicht vorhandene Scheu der kleinen Finken, die so dreist sind, das Essen aus der Hand und sogar aus Melanies Mund zu klauen..:-)..
Als wir von diesem Strand aufbrechen ist es schon früher Nachmittag. Eigentlich wollen wir auf dem Rückweg noch bei El Junco anhalten..Wie letzten Freitag. Und wieder macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wirklich faszinierend, wie unterschiedlich das Wetter nur wenige Kilometer auseinander ist...An der Küste wechseln sich Sonne und Bewölkung ab (was nicht schlimm ist, da die Sonne hier so intensiv brennt, dass man sie auch durch die Bewölkung merkt) und im Landesinnern (unsere Station, oder auch El Junco) ist heute wieder Nebel, Regen und Kälte angesagt...
Ein Vertreter der Darwin´schen Finken


So fahren wir zurück in die Stadt und hatten einen wirklich schönen Tag für wenig Geld. Den Rest des Tages relaxen wir..Morgen ist ja die nächste, „größere Tour“ angesagt. Ich hoffe mal nur, dass sich die See bis dahin etwas beruhigt hat..

2 Kommentare:

  1. Hallo Schwesterlein, ich beneide dich für diese tolle Weltreise. Wir verfolgen alle deinen Blog und lesen deine tollen Beiträge. Bleib gesund und munter. Liebe Grüße aus der Heimat. Micha

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  2. Hallo Brüderchen!
    Danke für die guten Wünsche! Dann kann ja nichts mehr schief gehen ;-)

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