Aktuelle Zeit bei mir :-)

Montag, 29. Oktober 2012

Sydney´s Norden-29.10.2012

Vanessa´s Wohnung ist wirklich sehr schön und passt sehr gut zu ihr: Holzfußboden, schwere, dunkle, stilvolle Möbel- eine gelungene Mischung zwischen Modern und Klassisch.
Bei geöffnetem Fenster hört man überall die kleinen Sittiche laut vor sich hinschimpfen..
Während sie noch im Bett ist, hüpfe ich heute Morgen erfrischt aus dem Bett. Ich habe ja immer noch den Vorteil von den -2 Stunden und schwinge mich erst mal unter die Dusche. Als Vanessa dann auf ist, frühstücken wir gemeinsam und dann kann´s losgehen. Zunächst fahren wir nach Balmoral- Beach, wo wir in einem trendigen Restaurant (Bathers Pavillion) einen überteuerten Kaffee bei herrlicher Aussicht genießen.
Das Wetter ist angenehm und dank der immerwährenden Seebrise merkt man die brennende Sonne nicht. Wir schlendern zunächst etwas am Strand entlang und betrachten das Hainetz von Edwards Beach (1935-2008). Von hier aus geht es weiter zu einem schönen Aussichtspunkt in North Head in Manly, wo man einen schönen Blick über die Stadt hat. Nachdem wir hier eine Weile im Gras gelegen und die schöne Aussicht genossen haben, fährt Vanessa zu Manly Beach, wo wir von Manly Beach bis zu Shelly Beach am Strand entlang spazieren. Hier bekommen wir auch die streng geschützten australischen WasseragamenAustralische Wasseragame zu Gesicht. Nachdem wir eine Zeit hier verbracht und unser Lunchpaket verzehrt haben, geht es weiter zum Kuringai Nationalpark. Auch vom West Head Lookout hat man wieder einen herrlichen Blick in die Umgebung- hier vor allem die gut sichtbaren Inselbuchten, die Sydney umgeben und die ruhigen Gewässer von Pitt Water, die sich gut zum Segeln eignen.
Der Nationalpark ist mit einem kleinen Netz an Wanderwegen angenehm zu erkunden. Einer führt uns zur „Red Hand Cove“, wo noch alte Felszeichnungen der Aborigines zu sehen sind.
Sogar ein Känguru wird durch das unter unserem Füßen raschelnde Laub aufgeschreckt und hüpft pikiert davon. Auch bietet sich die Möglichkeit zum West Head Beach hinunter zu steigen. Ein Strand, der zwar weniger zum Schwimmen geeignet ist, aber wunderschön aussieht. Hier zeigt mir Vanessa auch einen an Land geschwemmten Jellyfish- einen der blauen Sorte..Auf der anderen Seite liegt immer noch in der Sonne Palm Beach, wo noch einige Leute kräftig am Kitesurfen sind. Hier gelingt mir direkt am 2. Tag, was mir 2007 nicht gelungen war: ich bekomme einen Kookaburra vor die Linse- * freu *...
Der Rückweg den ganzen Berg hinauf vom Strand zurück ans Auto macht dann nicht gaaaaaanz so viel Spaß, aber man ist ja jung UND...;-P..
Als wir am Auto sind, eröffnet mir Vanessa, dass wir in den Suberbs of Davidson bei Vanessa´s Eltern zum Essen eingeladen sind, wo wir dann auch ca. 30 Minuten später auflaufen..
Und- was soll ich sagen: es gab phänomenales Essen, die Beiden waren/sind total goldig und wir haben bei einem guten Pinot Gris gemütlich gegessen und noch mehr erzählt. Und ehe wir uns versehen konnten, war es auch schon nach 22 Uhr und Vanessa hat dann doch zum Aufbruch gedrängt. Sie muss schließlich morgen schon um 7 Uhr Richtung Arbeit fahren. Bis wir dann letztendlich zu hause sind, sind weitere 40 Minuten vergangen..Ein schöner und ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende zu...
Vanessa und ich im Bathers Pavillion

Aussichtspunkt in Balmoral- Beach mit den Resten des alten Hainetzes

Balmoral- Beach mit Blick auf Bathers Pavillion

so kann man sein Surfboard auch transportieren :-)

North Head in Manly

auf dem Weg von Manly Beach zu Shelly Beach

"Naturschwimmbad"

australische Wasseragame

West Head Lookout- im Hintergrund ist Palm Beach zu sehen

aufgenommen in der Red Hand Cove

die Gewässer von Pitt Water


West Head Beach

Kookaburra



Good Bye New Zealand- Hello Down Under- 28.10.2012

Diesen Morgen kann ich relativ gemächlich angehen- mein Flug ist erst um 13.15 Uhr, was wiederum bedeutet, dass ich erst gegen 10 Uhr an den Flughafen muss. Das reicht somit, um in Ruhe meinen Rucksack zu packen und noch ein ausgiebiges Frühstück zu mir zu nehmen.
Um Punkt 10 Uhr ist dann auch alles verladen und es geht Richtung Flughafen. Sid ist wieder so wundervoll, mich an den Flughafen zu fahren. Geld für Sprit will er keines nehmen. Ich bin gute 2 ¼ Stunde vor Abflug dort und daher geht das Einchecken auch äußerst zügig voran. Auch der anschließende Flug läuft reibungslos. Wir sind sogar 35 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit bereits über Sydney und der Pilot wartet auf das „o.k.“ vom Tower landen zu dürfen. Es ist wirklich beeindruckend, wie riiiiiieeeeesssig Sydney ist. Die Stadt scheint sich endlos bis zum Horizont zu erstrecken. Und- ich glaube, ich habe selten so viele Grundstücke mit Swimming- Pool von oben gesehen :-)..Die Einreise verläuft problemlos. Durchgängig nur gutgelaunte Australier....An der Central Station holt Vanessa mich schließlich ab und eröffnet mir, dass wir nicht zu ihr nach hause fahren, sondern gleich zum Bondi Beach, einem der IN-Strände Sydneys. Nicht der Schönste, aber mit einer der Bekanntesten. Dort findet heute die Ausstellung: Sculptures by the sea statt. Künstler dabei Skulpturen rund um das Thema „Meer“ aus; z.T. aus Materialien, die aus dem Meer stammen oder die für´s Fischen oder Ähnliches benutzt werden..Vom Bondi-Beach erstreckt sich die Ausstellung bis zu Tamarama (Strand). Wir verbringen einen schönen Nachmittag bei Sonne, der frischen Seebrise im Gesicht und dem Meeresrauschen im Hintergrund. Vanessa und ich küren noch für uns, unsere 3 beliebtesten Ausstellungsstücke und als es langsam dunkel wird, meldet sich bei mir auch der Hunger. Schließlich ist Sydney 2 Stunden hinter Neuseeland und ganz soooo viel habe ich nun über den Tag auch nicht gegessen...Wir fahren also noch zum Einkaufen und kochen dann bei ihr zu hause ein leckeres Curry. Nach dem guten Essen mit gutem Wein zieht es mich dann doch langsam ins Bett. Für Morgen hat Vanessa sich frei genommen, um mir ein bisschen was vom Norden von Sydney zu zeigen, was mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig zu erreichen ist..
Bondi-Beach

Bondi-Beach

eine kleine Auswahl der Skulpturen...



I will survive- Fahrradtour mit Herrenrad-27.10.2012

Am Samstag morgen klingelt schon um kurz nach 7 Uhr mein Handy. Robin wollte uns ja heute morgen eine E-Mail schreiben, wie die Windbedingungen sind...Na ja, wie man sich an der Überschrift denken kann- waren die am Samstag dann leider nicht so Besonders...Sid hatte ja bereits angeboten, dass man seine Fahrräder benutzen kann, aber jeder, der mich ein bisschen besser kennt, weiß, wie GERNE ich Fahrrad fahre und dass es sich um 2 Herrenräder handelte, hat die Sache nun nicht wirklich besser gemacht. Amit war natürlich Feuer und Flamme. Ich glaube, ich kaum eine männliche Person, die nicht gerne Fahrrad fährt und letztendlich hatte er ja insoweit recht, dass es mit dem Fahrrad viel einfacher ist, irgend einen Park oder die entsprechenden Wege zu erreichen. Wer sich erinnert- bei meiner Ankunft musste ich, für den Treck zu laufen, erst einmal 2 Stunden an der Straße entlang gehen...
Jedenfalls habe ich mich dann dazu durchgerungen es zu versuchen und nach mehreren „Übungsrunden“ im Hof, habe ich es auch geschafft, trotz Herrenrad, mehr oder weniger kontrolliert auf und abzusteigen. Sid hatte uns als Plan B angeboten, mit uns ins Museum zu fahren, wo er arbeitet und uns ein bisschen hinter den Kulissen herumzuführen- was sich ja gar nicht sooo schlecht anhört...Auf die Frage „wann?“, meinte er dann nur Nachmittags. Morgens wollte er noch für ein paar Stunden was arbeiten...
Letztendlich muss ich dann ja doch zugeben, dass es Spaß gemacht hat; allerdings muss ich mich auch jetzt immer noch konzentrieren, dass der Straßenverkehr hier andersherum ist, wie in Deutschland..Als wir dann am frühen Nachmittag zurück kamen, und ich Sid fragte, wann er denn ins Museum fahren will, meinte er, dass es nun doch zu spät sei und es sein Fehler gewesen sei, uns nicht gesagt zu haben, dass wir nicht lange bleiben sollen..
Fand ich dann schon ein bisschen enttäuschend, denn ich hatte mich als Plan B darauf gefreut, dass Museum „intern“ sehen zu können...Na ja, offiziell war ich ja schon dort (24.09.).
Nun gut- also habe ich mich mal wieder um die notwendigen Übel gekümmert (Wäsche z.B.) und ansonsten relaxt und das schöne Wetter genossen..
Am Abend wurde dann gemeinsam gekocht und für mich quasi der letzte Tag in Neuseeland celebriert...Amit fliegt ja erst am Dienstag Richtung Singapure und hat noch zwei weitere Tage hier...In diesem Sinne: Sydney ich komme:-)!

Back Home :-)- Umzug zu Sid- 26.10.2012

Aufgrund des kostenintensiven Aucklands habe ich mich entschlossen, die letzten beiden Nächte noch mal bei meinem ersten Host hier in Westauckland. Für ihn ist es kein Problem 2 Couchsurfer aufzunehmen, da er ja ein ganzes Haus zur Verfügung hat und somit hat dann auch Amit eine Übernachtungsmöglichkeit.
Auch dieses Mal ist es eine weitere tolle Erfahrung mit dem öffentlichen Verkehrswesen hier..
Nachdem wir einen Bus gefunden haben, der uns zur richtigen Haltestelle bringt, und ich der Busfahrerin Bescheid gesagt habe, dass sie uns nochmal sagen soll, wann/wenn wir an der richtigen Haltestelle sind, sollte man eigentlich meinen, dass da nicht mehr viel schief gehen kann. In den Bussen gibt es leider, wie bereits erwähnt, keine Anzeigen im Bus, an welcher Haltestelle man sich befindet. Nichts desto trotz, habe ich bei jeder Haltestelle geschaut, ob sie den von uns gesuchten Namen trägt..Tja, was soll ich sagen: als ich dann den Pac&Save an mir vorbeirauschen gesehen habe und wir immer mehr in die andere Richtung gefahren sind, bin ich dann doch noch mal vor zur Busfahrerin....Die dann nur lapidar meinte, dass es nun zu spät sei und sie uns vergessen hätte..Suuuuupppper! Es gibt nicht Tolleres, als eine Stunde mit vollem Marschgepäck bei inzwischen geschätzten 25 °C zu laufen..
Auf ihre Bemerkung, wir könnten ja den Bus zurücknehmen, will ich nun an dieser Stelle gar nicht mehr näher eingehen...
Wir haben uns also auf den Weg Richtung Pac&Save und Henderson Station gemacht- was allerdings etwas schwierig ist, wenn man in einer Gegend herausgelassen wir, wo man vorher noch nicht war...Wir sind dann daher zu einer Tankstelle, um uns zu erkundigen, wie genau wir am Besten laufen...Ein Kiwi, der gerade getankt hat, schaut in unsere Richtung und spricht uns auf unseren Akzent an—mit dem Hinweis, dass man ja hört, dass wir nicht von hier sind (große Überraschung ;-))...Letztendlich, als er hört, wo wir hin wollen, hat er dann doch Mitleid mit uns und bietet uns an, uns in seinem Auto in die gesuchte Straße nach Forest Hill zu bringen...So kam es dann, dass wir quasi einen Tür zu Tür Service hatten..
Da es bei Sid üblich ist, dass als Dank für die Übernachtungsmöglichkeit gekocht wird, beschließen wir das schöne Wetter zu nutzen und uns eine bisschen draußen aufzuhalten und bei der Gelegenheit auf dem Rückweg auch gleich für den nächsten Tag einzukaufen.
Im Supermarkt bekommen wir fast alles- nur kein Bier oder Wein, welches(n) Amit für sein Rezept braucht..Also weiter geht’s zu Fuß mit einer Box voll Essen auf der Suche nach Bier/Wein. Laut Erklärung im Supermarkt ist der Liquid-Store nicht ganz so weit weg...
Als dann nach ca. 20 Minuten davon immer noch nichts zu sehen ist, sehe ich einen Supermarkt und will es dort mal versuchen. Gerade als ich reingehen will- schließen sich die Türen. Ich schaue verdutzt und probiere es noch einmal, während Amit zu lachen anfängt und dann nur meint: „Hmm, wir haben 18 Uhr. Die haben gerade geschlossen...“ Ohne Worte. Kurz darauf fällt mein Blick auf „Countdown“. Diese Supermarktkette kenne ich noch aus dem Norden und ich weiß, dass sie auch Alkohol verkaufen. Also, nächster Versuch. Ich gehe rein, während Amit mit unseren anderen Produkten draußen wartet. Nachdem ich den kompletten Supermarkt nach Bier/Wein durchforstet und nichts gefunden habe, gehe ich zur Kasse, um nachzufragen. Dort erklärt mir der gute Mann hinter dem Tresen, dass sie hier im Countdown kein Bier/Wein verkaufen. Auf meine ungläubig Miene und den Hinweis, dass ich in Kerikeri aber Bier im Countdown gesehen habe, erklärt er mir, dass dies speziell für Westauckland ist. Überall sonst bekommt man Alkohol- auch im Supermarkt. Vor Jahren gab es einen netten Verantwortlichen hier, der sämtliche Spirituosen aus den Supermarktregalen in Westauckland verband hat..Na dann mal „prost“..Ein anderer Kunde, der mitbekommen hat, was ich suche, bietet mir an, draußen den Weg zu einem Liquidstore zu zeigen.
Er meint, dass es nur noch 200 m sind und es scheint, dem Namen nach, derselbe zu sein, wie bereits in Pac&Save genannt....Nun- was soll ich weiter sagen: es waren def. KEINE 200 Meter. Nach einer Weile habe ich dann wieder jemand angequatscht, der dann nur meinte, dass es schon noch ein Stückchen sei und er gerade von dort kommt...Na ja, jedenfalls hatte an diesem Tag noch jemand Mitleid mit uns und er hat uns dann eingeladen und zu dem Liquid-Store gefahren..Und- zum krönenden Abschluss hat er uns dann auch noch nach Hause gefahren :-)...Ein typisches Beispiel von „Pech“ und „Glück“ in einem..Also manchmal komme ich mir unterwegs echt vor, als ob ich in einer Sidcom mitspiele und heimlich gefilmt werde...:-)

Tiritiri- Matangi-Island- Die Insel der Vögel- 25.10.2012

Am Morgen heißt es Antreten am Hafen um 08:30 Uhr. Zu Tiritiri Matangi Island ist es eine ca. 75 minütige Fährfahrt. Auch hier bläst es auf dem Wasser wieder ganz schön, so dass wir nach einer Weile nach innen umziehen.
Auf der Insel angelangt, erhalten alle Passagiere erst einmal eine Einweisung durch den Ranger, wie wir uns die nächsten 5 Stunden „zu verhalten“ haben. Mich wundert immer nur noch Eines, dass man manche Sachen überhaupt erwähnen muss?? Aber- anscheinend haben sie da auch andere Erfahrungen gemacht. Die Insel selbst ist regelrecht magisch. Innerhalb kürzester Zeit gibt es so viele Vögel zu sehen und vor allem auch zu hören, dass man das Gefühl hat, in einem Märchenwald zu sein. Das Vogelgezwitscher, die Farben, die verschiedenen, z.T. Süßlichen Gerüche nach verschiedenen Pflanzen, und trotz der geringen Größe der Insel kann man hier problemlos das Gefühl haben, komplett alleine zu sein, nur- indem man den kleinen, verschlungene Pfaden durch das Dickicht folgt...
Nach einer Weile kommt man zu einem Leuchtturm, von dem aus man einen schönen Blick in die Umgebung hat. Hier treffen wir auf Robin, einen älteren Mann, den es vor ca. 30 Jahren nach Neuseeland verschlagen hat. Eigentlich wollte er mit seiner Frau nur 2 Jahre bleiben und tja, was gibt es mehr zu sagen? Bis heute, ist er immer noch hier :-). Er ist sehr interessiert an Vögeln und arbeitet zeitweise auf der Insel an einem Vogelprojekt mit. Außerdem hat er ein kleines Segelboot im Hafen liegen, was natürlich Amit sofort hellhörig macht und es dauert auch noch keine Minute, da sind beide in ein „Fachgespräch über Segelboote“ verwickelt.
Zeit für mich, mich noch ein bisschen in der Umgebung umzusehen und im Shop einen Kaffee zu trinken..Letztendlich bietet uns Robin an, sollte das Wetter am Samstag gut sein, uns auf eine Segeltour um Auckland mitzunehmen. Am Samstag morgen will er, je nachdem wie der Wind ist, eine E-Mail schreiben, ob er hinaus fährt oder nicht..
Der Pfad geht nun an der Küste entlang, wo man einen herrlichen Blick auf das heute fast spiegelglatte Meer hat und man das Meeresrauschen immer latent im Hintergrund hat. So ein kleiner, grüner Papagei (ich habe seinen Namen nicht mehr im Kopf) hat es absolut darauf abgesehen mich zu ärgern. Fragt bitte nicht, WIE OFT ich versucht haben, DIESEN VOGEL zu fotografieren??? Jedesmal wenn ich die Kameraeinstellung soweit hatte, war der Vogel weg oder ich hatte noch nicht mal den Objektivdeckel ab..usw..Aber- letztendlich habe ich nun doch ein Foto im Kasten...Kein Perfektes- war bei den Lichtverhältnissen äußerst schwierig...Aber- immerhin. Auch der North Island Saddleback (Tieke) konnte ich mehrfach im bewaldeten Teil der Insel beoabachten..Allerdings war auch er zu schnell unterwegs :-).
Ganz anders der North Island robin Toutouwai- der war eher total neugierig und ist auf mich zugehüpft, um mich neugierig anzusehen und von allen Seiten zu mustern.
Da in den vergangenen Jahren ein Großteil der Insel abgeholzt wurde und die Aufforstungsarbeiten mit endemischen Pflanzen zur Zeit gerade erst laufen, befinden sich für die Blütentrinker unter den Inselbewohnern diverse Tränkstellen mit einer zuckerhaltigen Flüssigkeit, um das Nahrungsangebot für sie sicher zu stellen. Allein an einer dieser Tränkestellen, kann man sich sehr lange aufhalten. Hier ist mir dieser nette Schuß gelungen, wo ein Stichbird Hihi gerade noch seine Zunge nach vollendetem Mal mehrmals raus und rein schnellen lässt, um die verbleibende Flüssigkeit von seiner Zunge aufzunehmen..
Gegen 15:30 Uhr müssen wir wieder an der Ablegestelle sein, wo uns die Fähre nach Auckland zurückbringt.
Der Abend endet leider etwas traurig, als ich in meinen Mails die Nachricht über den Tod von Dieter Müller erhalte. Er war zwar kein enger Freund von mir, aber dennoch jemand, der mir sehr geholfen hat, bei meinen Planungen mit Vietnam. Dazu kam noch, dass meine Mutter mir noch ein paar Tage vorher erzählt hat, dass er mir eine E-Mail geschrieben hat und sich wundert, warum ich nicht antworte..Leider ist bis heute keine E-Mail bei mir angekommen und ich hatte noch gedacht, dass ich ihm die Tage unbedingt schreiben will, um zu fragen, wie es ihm geht und dass ich keine E-Mail bekommen habe..Tja, nun ist es zu spät..
Und wieder eine kleine Lebenslektion: Dinge, die man tun oder sagen will, sollte man gleich tun- denn man weiß nie, wann es zu spät dafür ist..

Pukeko



Takahe

Neuseelandtaube


Neuseelands Weihnachtsbaum

Namen leider vergessen :-(

North Island robin Toutouwai

Stichbird Hihi

Maori-Glockenhonigfresser (meine ich mich zumindest zu erinnern :-))



Mit allen Wassern gewaschen: Auckland bei Regen und bei Sonne-23.10.-24.10.2012

Meine Wäsche ist übrigens immer noch nass, nach Izzets toller Idee bei regenschwerem Himmel die Wäsche draußen zu lassen...Auch heute ist wieder den ganzen Tag Regenwetter.
Izzets Wohnung ist wirklich winzig, aber ich hätte dann doch nicht erwartet, dass die Wäsche am nächsten Tag immer noch nicht mal ansatzweise trocken ist ( es war nämlich seine phänomenale Idee (eben weil die Wohnung so winzig ist und man entweder das Bad nicht mehr benutzen kann oder nicht mehr aus der Tür kommt, wenn man den Wäscheständer aufstellt..:-)), die Wäsche auf dem Balkon zu platzieren, weil der Wetterbericht ja NUR Wolken und keinen Regen für Mittags angesagt hat). Tja, was soll ich sagen: als wir vom Marathon zurück kamen, war meine Wäsche durchweicht...Ergo- nasser als nach der Waschmaschine..
Heute ist somit ein perfekter Tag, um bei Tee gemütliche Gespräche zu führen..
Gleichzeitig treffe ich mich heute noch mit Amit, der inzwischen in Auckland angekommen ist und auch wie ich ein paar Tage hier bleiben will.
Für mich geht es ja am Sonntag weiter nach Sydney und je nach Wetter, will ich mir hier noch ein paar Dinge anschauen.
Der nächste Tag sieht dann auch schon gleich viiiieeeel besser aus. Strahlend blauer Himmel und somit der ideale Tag, um sich die Stadt, die Harbourbridge und den Hafen etwas näher anzusehen. Gleichzeitig noch die Reservierung für Donnerstag- Tiritiri Matangi Island-vornehmen, da die Besucheranzahl für diese Insel auf 150 am Tag begrenzt ist.
Die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht tuen richtig gut, nach dem ganzen Grauingrau der letzten Tage :-).

Ecke Wellesley/Queentreet



Skytower

Harbourbridge


Montag, 22. Oktober 2012

Pack die Schwimmärmel aus- zurück in Auckland- 21.10.+22.10.2012

Gestern Morgen war ich nur kurz in Kerikeri auf dem Markt, da es auch in Kerikeri angefangen hatte, ergiebig zu regnen. Zwischendurch gab es zwar immer wieder ein paar trockene Abschnitte, aber im Großen und Ganzen hat es sich mal schön eingeregnet.
Gegen 13 Uhr bin ich dann von Kerikeri nach Paihia gefahren, um dort wieder in den Kiwiexpierence-Bus zu steigen und als wir kurz nach 18 Uhr in Auckland ankommen, gießt es auch dort in Strömen. Ich finde gerade Städte sehen im Regen immer gleich doppelt ätzend aus und ich habe nun erst mal über 4 Stunden zu überbrücken, bis mein Couchsurfing Host Izzet von der Arbeit kommt- er ist nämlich Koch.
Allerdings muss ich zugeben, dass die Zeit dann doch sehr schnell vergangen ist mit Buch lesen und Hörbuch hören. Abschließend war ich dann noch im Macces was essen, um dann mal wieder mein kleines, geliebtes, gelbes Symbol zu sehen und ich die Einzige war, die hier mal wieder nicht ins Netz kam..
Na ja, das Treffen mit Izzet hat gut geklappt und wir sind dann gemeinsam in seine Wohnung, die absolut winzig ist. Ich schlafe auf einer Couch in dem Raum mit Küchenzeile. Hieraus gibt es noch zwei Schiebetüren: nämlich ein kleines Bad und sein Schlafzimmer mit kleinem Balkon und das war´s :-)..
Wir erzählen noch ziemlich lange, bis wir dann ins Bett gehen.
Dementsprechend gemächlich startet der nächste Tag- unabhängig davon ist heute hier Feiertag und das Wetter immer noch nicht sonderlich. Allerdings drücke ich gegen 08:30 Uhr auch schon die Augen auf, da heute Skypen angesagt war..
Nach den sonstigen erforderlichen Dingen des Lebens wie Wäschewaschen, gehen Izzet und ich dann noch etwas raus. Nun habe ich auch eine neue Sonnenbrille und wir haben beim Marathon zugesehen, der gestern und heute Auckland gerockt hat. Das war z.T. wirklich richtig beeindruckend. Hier waren alle Sportler vertreten- auch diejenigen mit Handicap: so habe ich einige ohne Arme, ohne Unterschenkel, ohne Bein, komplett im Rollstuhl gesehen. In so Momenten stockt mir immer der Atem, wie die Leute mit ihrem Schicksal umgehen. Absolut Hut ab!! Im Anschluss, wo es wieder angefangen hat zu kübeln waren wir noch einkaufen und jetzt, wo ich hier schreibe, kocht Izzet gerade ein leckeres Essen (Süßkartoffeln, normale Kartoffeln, Brokkoli, Spargel, Kürbis, eine Kokos-Tomaten-Soße und Fisch). Freue mich schon, denn es riecht verdammt gut :-)..
Mal schauen, wie es die nächsten Tage hier läuft. Das Wetter hat weiterhin nicht wirklich gut gemeldet und dann macht es auch keinen Sinn, die vorgelagerten Inseln zu besuchen..

Samstag, 20. Oktober 2012

Kerikeri-20.10.2012

Heute Morgen schlafe ich erst einmal aus und stehe dann gemütlich um 9 Uhr auf. Nachdem Ulli mich gestern vorgewarnt hat, habe ich mich heute Nacht entsprechend präpariert- mit Augenmaske und Ohrstopfen und siehe da: ich konnte auch gut schlafen...
Nachdem ich mir für´s Frühstück bei Fabian aus Berlin eine Tasse Milch schnorren konnte und wir unser Gespräch beendet haben, suche ich mir den Weg zu den Rainbow-Falls hier raus. Bei der Gelegenheit kann ich mir auch mal ein bisschen den Ort anschauen und natürlich auch die bekanntesten Gebäude von Kerikeri. Diese sind das Steinhaus, sowie das älteste Holzgebäude Neuseelands (Kemp House) und die kleine Kirche des Ortes.
Auch dieser Wanderweg zu den Wasserfällen ist wieder sehr schön angelegt. Er geht ausschließlich durch Wald auf kleinen, verschlungenen Pfaden, so dass ich diese Frischluftkur wieder ausgiebig genießen kann :-)..
Zurück im Hostel koche ich mir erst mal was zu essen und springe danach unter die Dusche.
Übrigens lag zu meiner Freude die „Hauskatze“ bei meiner Zimmernachbarin im Bett und unsere Tür war zu. Ganz toll. Das heißt dann für mich, am Besten definitiv nur zum Schlafen in diesem Raum aufhalten :-(. Habe wenigstens gleich jemanden gefunden, der mir die Katze wieder aus dem Zimmer geholt hat...Na ja, ich werde die letzte Nacht hier auch überleben.. Während um mich das Leben tobt: hier scheint alles permanent auf dem Party- und Trinktripp zu sein, mache ich mich mal an die Beantwortung der E-Mails von einer Woche. Da hatte sich ganz schön was angesammelt. Schön zu lesen, dass wirklich so viele Leute meinen Blog verfolgen.
Nun ist es auch schon wieder 22:35 Uhr und ich werde mich nun gleich mit meinem Hörbuch ins Bett verziehen..
Und hier noch ein paar Bilder für Euch:
im Stonehouse- inzwischen ein etwas anderer Verkaufsladen

Frontansicht

Kemp House

Kirche



Rainbow-Falls

Cape Reinga- nördlicher Zipfel von Aotearoa -19.10.2012

Heute Morgen holt mich mein Handy um 05:40 Uhr unerbittlich aus dem Bett. Um kurz nach 7 Uhr muss ich schon Richtung Bus und will ja vorher noch eine heiße Schokolade trinken, fertig packen und ein Brot für unterwegs schmieren..
Die Küche wird morgens hier immer um 6 Uhr durch einen Sicherheitsdienst aufgesperrt...Na ja, außer an DIESEM Morgen. Ich stehe von 06.30 Uhr bis 10 vor Sieben vor der Tür und warte auf den Aufsperrdienst...Der bringt dann noch nicht ein mal eine Entschuldigung über die Lippen, sondern meint nur lapidar, dass solche Dinge in Neuseeland passieren können...Na, das hätte meinen Busfahrer sicher auch interessiert, wenn ich zu spät gekommen wäre..
Dieser ist allerdings heute Morgen auch zu spät, so dass mal wieder die ganze Hektik umsonst war :-). Unsere erste Station ist der Puketi Forest- ein Kauri-wald- in der Nähe von Kerikeri. Hier stehen jahrhundertalte Kauribäume, deren Größe echt beeindruckend ist. In früheren Zeiten, wurden die uralten Bäume nicht nur geschlagen, sondern vergleichsweise mit dem Kautschukbaum, auch gemolken. Der Kauri entwickelt eine bernsteinfarbene Klebmasse, das Kauri-Harz, wenn die Rinde verletzt wird.
Nach der Lunchpause kommen wir am frühen Nachmittag bei Cape Reinga an. Ein sehr spiritueller Ort.
Kupe war der erste bekannte Reisende von Hawaiki, dem originalen Zuhause der Maori im Ostpazifik. Kupe gab diesem Platz den Namen Te Rerenga Walrua. Er sagte, dass dies der Platz ist, wo die Maoris nach ihrem Tod zu ihrer fernen Heimat zurückkehren.
Einige Plätze in Neuseeland haben ihre Namen von Kupe, der ihnen auf seiner altertümlichen Reise den Namen gab.
Weiterhin bildet Te Rerenga Wairua (Cape Reinga) die Grenze der Tasmanischen See (Richtung Westen) zum Pazifischen Ozean. Für die Maori bedeuten diese unruhigen Wasserstrudel, dass sich hier die männliche See Te Moana Tapokopoko a Tawhaki und die weibliche See Te Tai o Whitirela sich treffen/vereinigen.
Die Wasserstrudel, die dort entstehen, wo sich die Strömungen treffen, vergleichen sie mit dem Tanz des Wassers in der Bugwelle eines Kanu´s. Sie repräsentieren das Zusammenkommen von Männlich und Weiblich und somit der Beginn des Lebens.
Auch hier ist es wieder sehr windig und ich muss schauen, dass ich nicht wegfliege..
Unterwegs können wir einigen Hütehunden bei der Arbeit zusehen, was wieder sehr faszinierend war..Allerdings haben sich die Kühe auch desöfteren mal gegen die Hunde gestellt, die aber keinerlei Angst gezeigt haben.
Nun geht es in die Dünen zum Sandborden. Den einen oder anderen haut es bei zu viel Speed dann auch mal in die nächstbeste Pfütze:-). Ein kurzweiliges Vergnügen.
Unser Busfahrer entscheidet auch, trotz Wind, dass wir den Ninety Mile Beach (der in Wirklichkeit nur 64 Milen lang ist, wenn ich mich richtig erinnere) mitsamt Bus entlang fahren.
Was für ein Glück, dass ich heute Morgen noch geschaltet und meine Tasche schön wasserfest eingepackt habe :-)..
Sie haben hier schon einige Busse im wahrsten Sinne des Wortes IN DEN SAND gesetzt. Sobald man sich hier festfährt, hat man kaum eine Chance, denn bis Hilfe da ist, hat die Flut ihre eigenen Pläne mit den Fahrzeugen bereits umgesetzt.
Allerdings muss ich ja schon zugeben, dass es doch recht cool war, mit dem Bus entlang der Küstenlinie zu donnern. An einer „sicheren“ Stelle halten wir auch einmal kurz an, um den Strand nun auch mal außerhalb des Busses genießen zu können.
Von hier aus machen wir uns auf den Rückweg nach Paihia. Die ganze Strecke für heute ist immerhin fast 500 Kilometer. Ich werde allerdings in Kerikeri aussteigen, um mir hier noch ein bisschen die Gegend anzuschauen, habe ich hier 2 Nächte in einem Hostel gebucht und fahre am Sonntag mit dem Bus wieder nach Paihia, von aus es um 14:45 Uhr wieder Richtung Auckland geht. Nachdem wir noch einen Zwischenstopp bei einem Fish&Chips Laden eingelegt haben, laufe ich gegen 20 Uhr im Hostel ein. Der Busfahrer war so nett, einen kleinen Umweg für mich zu fahren, so dass ich nicht mit dem ganzen Gepäck so weit laufen muss. Und- welch Überraschung-es gibt mal wieder Katzen im Hostel. Gut, dass ich nur 2 Nächte hier bleibe. Meine Zimmernachbarin heißt Ulli und ist nun schon 5 Monate hier. Sie arbeitet hier und hat sich in dem winzigsten Zimmer (d.h.) zu zweit können wir uns fast nicht darin aufhalten, gemütlich eingerichtet.. Allerdings warnt sie mich gleich vor, dass sie schnarcht..Na ja, wäre ja schlimm, wenn ich meine Ohrstopfen umsonst mitgenommen hätte :-)...Nachdem auch ich mich „eingerichtet“ habe, gehe ich erst mal wieder online, um die letzten Tage abzudaten...
Kauri-Baum

ein kleiner Größenvergleich :-)







entlang der Küste...



Cape Reinga

...wo sich Tasmanische See und Pazifik gute Nacht und guten Morgen sagen...

is a bissl bis London..

Hütehunde bei der Arbeit...

Sandborden..

90-Mile Beach

90-Mile-Beach