Heute Morgen gießt es aus
Strömen...Alles, was der Himmel hergeben kann, kommt aus allen
Pforten heraus. Für kurze Zeit funktioniert das Internet wieder- was
mir nicht viel bringt, denn heute Morgen soll ich schon um 08:30 Uhr
am Pier sein.
Wobei ich mich natürlich frage, ob wir
bei dem Wetter überhaupt rausfahren. Da die Uhrzeit vorverlegt
wurde, muss ich schauen, ob ich noch in die Apotheke komme.
Als ich mich kurz nach 8 Uhr gerade
fertig mache, erreicht mich ein Anruf von Raé, dass ich nicht zu
kommen brauche und sie später hier vorbeikommt. Der Rest der Gruppe
sitzt in Tongatapu fest. Ihr Flug am Freitag von Auckland aus hatte
Verspätung und zwar solche Verspätung, dass sie die beiden einzigen
Flüge am Samstag verpasst haben. Tja, Sonntag gehen, wie bereits
erwähnt, keine Flüge und ja, was soll ich sagen: aufgrund des
Windes und des Regens wurde zunächst der Flug auf unbestimmte Zeit
verschoben.
Ich beschließe daher dann erst mal die
Apotheke aufzusuchen. In der Apotheke angekommen, sitzen bereits
mehrere Leute auf Stühlen. Der Apotheker kann mir mit meiner Frage
auch nicht wirklich weiterhelfen..In Deutschland würde sich die
Frage für mich nicht stellen- ich würde die Blase öffnen oder
hätte es nach dem ersten Tag schon getan und würde sie trocken und
sauber halten..Hier mit dem Salzwasser sieht es nun eben anders aus..
Letztendlich warte ich fast 2 Stunden
um den Arzt zu sehen, der die Blase mit einer Spritze öffnet und mir
wasserfestes Blaster im Megaformat daraufklebt..
Für die kurze Behandlung bin ich dann
weiter 100 Pa´anga los, juhu. But Safety first!
Gegen 12 Uhr heißt es dann plötzlich,
doch noch schnell einen Tagesrucksack packen, Hauptgepäck im
Portwine Gueshouse zurücklassen und dass das Gepäck abgeholt wird.
Ich soll um 12:45 Uhr am Hafen
sein..Das wäre ich auch gewesen, wenn nicht auch noch meine Uhr
stehen geblieben wäre und ich es erst um 12:50 Uhr bemerkt hätte..
Somit haste ich Richtung Hafen, um mich
mit der Crew und eineu treffen.
Hier leihe ich erst einmal Flossen und
Schnorchel und dann geht’s auf´s Boot.
Der Regen setzt wieder ein und man
sieht fast gar nichts..So ist dann auch das Ergebnis nach über 3
Stunden. Kein Wal, so dass wir beschließen ins Tonga Beach Resort zu
fahren. Unsere Unterkunft für die nächsten Tage.
Hier erfreue ich mich daran, dass jeder
sein Gepäck hat- außer ich meins, dass ich ja NICHT mit an Bord
nehmen sollte. D.h. Duschen oder irgendwas anderes kann ich nicht
tun, das Internet funktioniert auch nicht; dazu ist mein Adapter im
Hauptgepäck..Mal schauen, ob ich irgendwie meine Unterkunft noch
geregelt bekomme, bevor ich in Auckland ankomme. Es ist einfach nur
frustrierend heute. Ich warte noch bis fast 18 Uhr und frage nun,
wann denn mein Gepäck kommt. Ach, welch ein Wunder: „es wurde
vergessen!“ Passt ja für heute. Raé meinte, dass sie in den 13
Jahren Walschwimmen noch nie so ein „Erlebnis“ hatte, wie heute.
Tja, irgendwann ist immer das erste Mal: aber muss es jetzt gerade
sein, wo ich hier bin????
Ich kann einfach nur hoffen, dass es
nun besser wird. Gerade auf Tonga hatte ich mich so gefreut...
Lektion des Tages: Habe keine
Erwartungen! Denn, wenn Du welche hast, werden sie meistens
enttäuscht..
Bevor ich ins Bett gehe, beschließe
ich noch meine Uhr zu reparieren..Hatte ich nicht vorher erwähnt,
dass heute nicht mein Tag ist??? Als ich den Sekundenkleber öffnen
will, schießt der mit einem riesen Blobb raus- und wie meine Hand
dann aussah, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, oder?? Jedenfalls
habe ich dann auch wieder über eine halbe Stunde im Bad verbracht
und versucht, den Sekundenkleber wieder runterzubekommen..Mit dem
Nagellackentferner ging es sogar mehr oder weniger..
Na ja, die Uhr habe ich dann noch
geklebt bekommen und jetzt läuft sie wieder..
Nein Marcel: KEIN KOMMENTAR dazu!! Okay?! Manche Dinge sollen nicht kommentiert werden ;-).
Nein Marcel: KEIN KOMMENTAR dazu!! Okay?! Manche Dinge sollen nicht kommentiert werden ;-).
Spätestens danach war es für mich
höchste Zeit, ins Bett zu gehen...Vielleicht wird’s morgen
besser?!
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