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Dienstag, 9. Oktober 2012

´alu a Tongatapu-09.10.2012

Mein letzter Tag in Tonga steht ganz im Zeichen des tonganischen Lebensgefühls: Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit...Immer wieder interessant zu sehen, wie viele Leute über Tag einfach irgendwo auf einer Wiese oder im Auto liegen.
Der Morgen vergeht mit der Beantwortung der E-Mails und gegen Mittag mache ich mich auf den Weg Richtung der „Hafenpromenade“ von Nuku ´alofa. Unterwegs habe ich fast meinen Augen nicht getraut: hat jemand von Euch schon mal eine Kreuzung mit 4 (!) „Vorfahrt achten“- Schildern gesehen?? Also, wenn sowieso nicht klar ist, wer zuerst fahren darf, dann hätten sie sich doch auch die Schilder sparen können, oder?!
Ich war jedenfalls nur ca. 3-4 Stunden in der Stadt, wenn man es als Stadt bezeichnen kann. Eigentlich ist es mehr ein Ort und es gibt nichts Atemberaubendes zu sehen. Eins der Highlights :-) war die frische Kokusnuss, die ich mir vor meiner Abreise noch mal gegönnt habe..
Und- es gibt noch eine zweite Erkenntnis für heute: manchmal können Geckos nicht die glatte Wand hochgehen :-). Heute so bei mir passiert. Ich sitze gerade am PC, um ein paar Bilder zu bearbeiten, als es neben mir laut platscht. Als ich in die Richtung schaue, sehe ich, dass es einer der kleinen Geckos ist..Durch eine Bewegung durch mich erschreckt, krabbelt er schleunigst wieder die Wand hoch und- stürzt wieder mit einem lauten Platsch zu Boden.
Na ja, vielleicht hat er einfach zu viele Moskitos gefuttert :-)..
Gegen 20:30 Uhr holt mich der Shuttle-Service ab und es geht an den internationalen Flughafen von Tongatapu- der allerdings auch nicht wirklich größer ist, als der Nationale.
Hier habe ich noch Spaß beim Einchecken: sie finden meine Flug von Neuseeland nach Australien nicht. In Ruhe erkläre ich, dass ich mit diesem Ticket nun schon fast 4 Monate unterwegs bin und bisher noch keiner Probleme hatte, mein Ticket zu finden.
Ich nenne die e-Ticket- und Reservierungsnummer. Aber sie bekommen es nicht auf die Reihe. Seelenruhig erklärt mir die Dame hinterm Schalter, dass, wenn sie meinen Flug nicht finden, ich mit diesem Flug nicht mit kann. Worauf ich sie dann frage, ob es ein Scherz ist? Na ja, wenn wäre es ein schlechter gewesen..Das Schauspiel geht allerdings noch weiter. Während sie mit meinem Ticket herumhantiert kommt eine Tonganerin, steckt der Dame hinterm Schalter kommentarlos ein paar Scheinchen zu und- ich bin die nächsten 10 Minuten abgeschrieben...Das nennt man mal „Unbestechlichkeit“ live. Musste meinen Mund erst mal wieder schließen. Bin anscheinend immer noch zu beamtendeutsch :-).
Nach einer halben Stunde hin und her am Check in, so dass ich beinahe auch noch das Boarding verpasst hätte, hatten sie dann meinen Flug endlich gefunden und zwar unter der Nummer, die ich ihnen ganz am Anfang gesagt hatte..Ohne Worte!! Aber, wie inzwischen schon öfters :-): Ende gut, alles gut :-).
Der Flug verläuft ruhig und kurz vor 2 Uhr am Morgen komme ich in Auckland an. Sid, mein Couchsurfing Host empfängt mich bereits in der Eingangshalle und dann machen wir uns auf den Weg zu ihm nach hause. Er lebt mit seiner Tochter, deren Kind und ihrem Lebensgefährten, sowie einem weiteren Freund, der ein Zimmer bei ihm angemietet hat, unter einem Dach. Also eine kunterbunte WG. Ich bin eigentlich nur noch erschlagen, als ich gegen 03:30 Uhr ins Bett falle. Das Bett ist bestimmt 1,40 m breit, aber das eigentlich Lustige ist: es steht in der Garage zwischen einer Menge Utensilien: Fahrräder, Wetsuits, Surfboard,..
Aber- das Bett ist sehr gemütlich; ich habe sogar extra einen Heizer bekommen, so dass es hier wesentlich wärmer ist, als in meiner ersten Unterkunft im Zimmer....
Somit zufrieden eingemummelt harre ich der Dinge, die da kommen mögen ;-)..

beruhigend zu lesen :-)

Hafenpromenade- Blick auf´s Meer

wieder kunstvoll geschmückte Gräber

schön anzusehende Körbe aus Palmenblättern

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