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Samstag, 11. August 2012

Der Regen verfolgt uns- 11.08.2012

Lateralus spilonotus

Heute Morgen muss Melanie schon um 5 Uhr raus, da das Boot nach Isabella relativ früh ablegt. Ich habe mir vorgenommen noch einmal Richtung La Lobería zu gehen, da hinter diesem Strand „Las Opuntias“ liegen soll- auch ein schöner Strand.
Leider besteht der Vormittag aus stetig wechselndem Sprühregen. Ich ziehe dennoch los und lande zuerst am Eingang des Flughafens, da ich eine Straße zu weit gelaufen bin, aber nach eine kurzen Kehrtwendung bin ich wieder auf dem richtigen Weg..
Ich bleibe bis zum frühen Nachmittag dort, da ich nicht weitergehen kann und genieße es mal nur die Wellen, den Wind und mit meinen Gedanken und den zutraulichen Tieren allein zu sein. Als ich um die Mittagszeit eine Essenspause mache, werden zuerst meine Schuhe, dann mein Rucksack und dann ich selbst aufs Genauste untersucht. Diese anhänglichen, neugierigen Darwinfinken sind wirklich die Härte.
Gaviota de cola bifurcada


Mein Ausblick beim "lunch"

Die Seelöwen sind ja mehr mit Vorsicht zu genießen. Lydia hatte ja erzählt, dass ihre Schwester durch einen Seelöwen ihren Unterschenkel verloren hat. Dafür, falls ich es noch nicht geschrieben haben sollte, wurde ich von einem Seelöwenbaby verfolgt. Seelöwen sehen schlecht und Mutter und Kind erkennen sich nur am Geruch und letztes Wochenende waren viele „zurückgelassene“ Babys am Strand, die ihre Mütter gesucht haben. Und eins war wohl der festen Überzeugung, dass ich es sein könnte, denn es ist so schnell es nur irgendwie ging aufm ich zugerobbt, bis ich dann geflüchtet bin. Sah bestimmt lustig aus :-): Touri flüchtet vor Seelöwenbaby. Aber ich wollte verhindern, dass es mir zu nahe kommt; mich im schlimmsten Fall berührt, so dass es meinen Menschengeruch annimmt. Das wäre das Todesurteil gewesen für den kleinen Wurm..
Am Nachmittag will ich gerade los zu dem anderen Strand, als es wieder anfängt zu regnen. Na ja: ist vielleicht gar nicht schlecht: so kann ich baden ohne ins Meer zu gehen :-)??!!
Kleiner Scherz. Ich kaufe mir dann „gezwungenermaßen“ erst mal ein Magnum und mache Haus----äääh, Blogaufgaben ;-)...Jetzt werde ich gleich wieder losziehen. Wetter ist etwas besser und die Siestag (zwischen 13-15 Uhr) auch vorbei. Heute Abend treffe ich mich mit Bettina, Isabelle und Birgit zum Essen..
Da ich leider meinen Adapter (schlauerweise!!) oben vergessen habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich morgen noch einen Eintrag machen kann—aber- dann eben nächstes Wochenende nach dem Survival im Alcatraz-Camp ;-)..
Ja, man wird hier in Vielem lockerer: wenn man sich jedes Mal aufregen würde, weil etwas nicht schnell genug geht---DANN--ja spätestens DANN wird man in Südamerika waaaaaahnsinnig. Das ist wie im Café Chaos in Kusel, gell Jutta ;-P..
Hasta luego

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