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Freitag, 3. August 2012

Ein Tag näher zum Wochenende- oder ein Tag näher an der Zivilisation?? 25.07.2012


Heute Morgen haben Melanie und ich uns eingetragen, um beim Frühstück zu helfen.
D.h. aufstehen ca. gegen 05:30 Uhr..
Heute Morgen gibt es Obstsalat mit Fruchtjoghurt, dazu Brot und Müsli. Also, ich finde für diese mehr als schlichte Küche- heute Morgen hatten wir dann auch keinen Strom, kann man sich über das Essen am wenigsten beschweren. Allerdings bringen mich meine Stiche fast um und ich muss mir ständig einreden, dass ich doch froh sein kann, dass es keine Malaria hier gibt..
Normalerweise wäre heute wieder Feldarbeit angesagt, aber nachdem ich Caesar meine Stiche zeige mit der Bitte, ob es nicht einen Ort zum Arbeiten mit weniger Moskitos gibt, sieht auch er ein, dass ich heute besser nicht auf´s Feld sollte. Er meint sogar, dass die Reaktion schon richtig gehend allergisch ist und ob ich ein Antihistaminikum dabei hätte..
Echt frustrierend: hatte ein Gesichtsnetz an, lange Kleidung, und das Insektrepellent und nichts hat was gebracht..
Nicht furchtsame Mitbewohner

Blick auf Küche und Gemeinschaftsraum

Habe dann heute „wilden Kaffee“ gesammelt- was echt o.k. war- da: nicht viele Moskitos.
Im Anschluss haben wir noch angefangen, die Kaffeefrüchte von den Samen zu trennen.
Das wird wohl auch meine Arbeit für morgen sein. Ich will nicht auf´s Feld zu den Heerscharen von Moskitos. Werde so schon wahnsinnig und versuche mich ständig auf was anderes zu konzentrieren...
Nach dem Mittagessen können wir entweder Fussball spielen oder ansonsten Freizeit nutzen.
Melanie, Nicole und Sasha (zwei Amerikanerinnen) und ich gehen zu Fuss zu einem kleinen Wasserfall. Was gar nicht so ohne ist: die Wege sind so glitschig von dem ganzen Regen, dass wir noch froh sein können Gummistiefel anzuhaben. Wenn ich da meine Kamera mitnehme, muss ich sie gut einpacken..
Durch die ganze Feuchtigkeit und die heruntergefallenen Früchte riecht es ziemlich modrig, aber schließlich unten am Wasserfall ist es sehr schön- wenn auch das Wasser eiskalt.
Im Anschluss ist nur noch ein gemütlicher Abend mit etwas Spanisch üben mit Eduardo und Abendessen angesagt.

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