Das läuft hier alles auf einfachster
Schiene. Der Orangensaft wird jeden Tag für die Gruppe der Leute
(diese Woche etwas über 20 Leute) von Hand frisch gepresst. Da es
hier eine scheinbar unermessliche Menge an Orangen, Zitronen und
Mandarinen gibt, ist zumindest das sicherstellen der Menge kein
Problem- denn, wer einmal schon Orangen selbst ausgepresst hat,
weiss, wie viele man auspressen muss, um eine Kanne Saft zu bekommen
und das für mehr als 20 Leute.
Dazu müssen heiße Karotten und rote
Beete geschält; Zwiebeln und Knobi geschnibbelt werden---uns wird
sozusagen nicht langweilig und da Irina nur spanisch spricht, ist
auch die Kommunikation jeden Tag eine Herausforderung.
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| Anhand des Kopfnetzes könnt ihr Euch ausmalen, dass KEINE Moskitos anwesend waren (ha, ha: für alle, die es immer noch nicht verstanden haben: KEINE- war ein Witz!) |
Nach dem Mittagessen sind Melanie und
ich zum Kaffeewaschen eingeteilt.
Die letzte Woche gepflückten und von
der Hauptschale befreiten Früchte, sind noch von einer schleimigen
Hülle und diversen Pflanzenresten umgeben. Damit sind wir auch mal
schön beschäftigt.
Dass desöfteren das Wasser ausfällt,
macht die Sache nicht wirklich einfacher. Aber inzwischen ist man
schon dran gewöhnt, dass es auch mal ohne Elektrizität und eben
auch mit wenig Wasser gehen muss. Daran konnten Melanie und denken,
als wir versucht haben, unter einem Rinnsal zu duschen...
Tja, auch eine einfache Dusche kann, je
nach Betrachtungsweise, schon Luxus sein..

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