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Freitag, 3. August 2012

23.07.2012 Galapagos- wir kommen


Heute morgen bin ich um 5 Uhr aufgestanden, um das mit Problem mit Paypal noch mit meinen Eltern besprechen zu können. Im Anschluss habe ich meinen Rucksack fertig gepackt: zumindest habe ich es versucht..Das nächste Mal nehme ich gleiches Gepäck- aber einen 60 Liter Rucksack. Es ist jedes Mal die Hölle hier alles in 45 Liter zu quetschen und selbst die Jungs haben ALLE einen 60 Liter Rucksack..
Na ja, aber wie dem auch sei: ich muss nun mit meinem bis nächstes Jahr auskommen..
Unser Flug ging um 10:10 Uhr- mit einer Zwischenlandung in Guayquil von ca. 35 Minuten.
Die Uhr wird hier wieder eine Stunde zurückgestellt in die nächste Zeitzone..
Am Flughafen angekommen, wird erst mal die Nationalparkgebühr fällig und dann werden wir auch schon abgeholt.
Es folgt eine ca. 45 minütige Fahrt auf dem offenen Pickup. 

Die Temperaturen hier sind viel wärmer und vor allem viel feuchter als in Quito. Hoffe mal, dass mein Netbook und die Kamera da mitspielen.
Gegen 14:30 Uhr kommen wir in der Foundation an. Es gibt zunächst eine kurze Einführung und noch Reste vom Mittagessen. Danach können wir unser Domizil für die nächsten Wochen beziehen. Es ist wirklich absolut Basic. Aber wenigstens haben wir eine schwach leuchtende Deckenlampe. Der Rest läuft dann Abends/ Morgens über Taschenlampen.
Problem in den Unterkünften ist die Feuchtigkeit- am besten hängt man alles hoch. Allerdings ist kaum Platz irgendwas hochzuhängen.




Bisher sind Phillip, Melanie und ich in einem Zimmer. Hoffe, dass das so bleibt- so können wir wenigstens das eine Bett als Kleiderablage nutzen.
Hier können verschiedene „Projekte“ und „Kleinstprojekte“ gemacht werden..Zumeist aber ist Brombeerhacken und Kaffee pflanzen angesagt.
Da Tom, einer der Volunteers Geburtstag hat, gibt’s zu Feier des Tages drei „trockene“ Kuchen. Milch haben wir nur in Form von Milchpulver. Auch haben die anderen Mädels erzählt, dass es oftmals sehr schwierig ist, die richtigen Nahrungsmittel zu bekommen, da ja alles über Boot hierher importiert werden muss. Freitag ist immer „Wandertag“. Da haben wir wohl die Möglichkeit, mit den Mitarbeitern hier die Insel etwas näher zu erkunden.
Gegen 19 Uhr ist Abendessen angesagt. Auch in der Küche kann man sich jederzeit zum Helfen eintragen: Frühstückshilfe gegen 6 Uhr, für´s Mittagessen gegen 10 Uhr und Abendessen so ab 16 Uhr..Zur Zeit sind etwa 30 Voluntäre da und da muss einiges vorbereitet werden..
Frischer geht Orangensaft nicht mehr!

Heute Abend gehen wir früh ins Bett und ich bin immer wieder fasziniert, dass ich hier, obwohl so trivial, so gut schlafe. Quito als „schöne“ Stadt hin oder her..Aber so gut habe ich dort seit Wochen nicht geschlafen: Krach, Hupen der Autos, laute Musik nachts um 3 Uhr, eine Menge Licht produzierender Lampen etc..
Die Maus und die beiden Spinnen in unseren Räumen hat sich auch schon vorgestellt ;-).

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