Heute morgen bin ich um 5 Uhr aufgestanden, um das mit Problem mit Paypal noch mit meinen Eltern besprechen zu können. Im Anschluss habe ich meinen Rucksack fertig gepackt: zumindest habe ich es versucht..Das nächste Mal nehme ich gleiches Gepäck- aber einen 60 Liter Rucksack. Es ist jedes Mal die Hölle hier alles in 45 Liter zu quetschen und selbst die Jungs haben ALLE einen 60 Liter Rucksack..
Na ja, aber wie dem auch sei: ich muss
nun mit meinem bis nächstes Jahr auskommen..
Unser Flug ging um 10:10 Uhr- mit einer
Zwischenlandung in Guayquil von ca. 35 Minuten.
Die Uhr wird hier wieder eine Stunde
zurückgestellt in die nächste Zeitzone..
Am Flughafen angekommen, wird erst mal
die Nationalparkgebühr fällig und dann werden wir auch schon
abgeholt.
Es folgt eine ca. 45 minütige Fahrt
auf dem offenen Pickup.
Die Temperaturen hier sind viel wärmer und
vor allem viel feuchter als in Quito. Hoffe mal, dass mein Netbook
und die Kamera da mitspielen.
Gegen 14:30 Uhr kommen wir in der
Foundation an. Es gibt zunächst eine kurze Einführung und noch
Reste vom Mittagessen. Danach können wir unser Domizil für die
nächsten Wochen beziehen. Es ist wirklich absolut Basic. Aber
wenigstens haben wir eine schwach leuchtende Deckenlampe. Der Rest
läuft dann Abends/ Morgens über Taschenlampen.
Problem in den Unterkünften ist die
Feuchtigkeit- am besten hängt man alles hoch. Allerdings ist kaum
Platz irgendwas hochzuhängen.
Bisher sind Phillip, Melanie und ich in
einem Zimmer. Hoffe, dass das so bleibt- so können wir wenigstens
das eine Bett als Kleiderablage nutzen.
Hier können verschiedene „Projekte“
und „Kleinstprojekte“ gemacht werden..Zumeist aber ist
Brombeerhacken und Kaffee pflanzen angesagt.
Da Tom, einer der Volunteers Geburtstag
hat, gibt’s zu Feier des Tages drei „trockene“ Kuchen. Milch
haben wir nur in Form von Milchpulver. Auch haben die anderen Mädels
erzählt, dass es oftmals sehr schwierig ist, die richtigen
Nahrungsmittel zu bekommen, da ja alles über Boot hierher importiert
werden muss. Freitag ist immer „Wandertag“. Da haben wir wohl die
Möglichkeit, mit den Mitarbeitern hier die Insel etwas näher zu
erkunden.
Gegen 19 Uhr ist Abendessen angesagt.
Auch in der Küche kann man sich jederzeit zum Helfen eintragen:
Frühstückshilfe gegen 6 Uhr, für´s Mittagessen gegen 10 Uhr und
Abendessen so ab 16 Uhr..Zur Zeit sind etwa 30 Voluntäre da und da
muss einiges vorbereitet werden..
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| Frischer geht Orangensaft nicht mehr! |
Heute Abend gehen wir früh ins Bett
und ich bin immer wieder fasziniert, dass ich hier, obwohl so
trivial, so gut schlafe. Quito als „schöne“ Stadt hin oder
her..Aber so gut habe ich dort seit Wochen nicht geschlafen: Krach,
Hupen der Autos, laute Musik nachts um 3 Uhr, eine Menge Licht
produzierender Lampen etc..
Die Maus und die beiden Spinnen in
unseren Räumen hat sich auch schon vorgestellt ;-).



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