Während ein Teil der Gruppe mit den
Macheten loszieht, bleiben Melanie und ich in der Küche bei unserer
Arbeit von gestern.
Die Biester von Moskitos haben mich
durch die Strümpfe und Hosen hindurch gestochen. Bin mal gespannt,
ob ich wieder von der Insel komme mit dieser Beulenpest.
Der Morgen vergeht mit dem Herauspulen
der Früchte. Meine Fingernägel schauen aus, „al hätt ich in de
Grub geschafft :-)!“ French nails alla Galapagos. Am Nachmittag
pflücken wir Kaffee, welchen wir zum Nachbarhaus bringen, wo er
zunächst gewaschen und die Schale vom Kern getrennt wird.
In ein paar Tagen geht der
Verarbeitungsprozess dann weiter.
Da ein paar Leute aus dem oberen
Stockwerk ausziehen, nutzen Melanie und ich am Freitag morgen gleich
schon mal die Möglichkeit zum Umziehen. In den unteren Zimmer ist es
immer noch modriger als in den Oberen. Aber als wir kamen, war leider
kein anderes frei. So trifft es wieder die Neuen, die diese Woche
ankommen.
Die beiden Amerikanerinnen, vor allem
Sasha ist eine Granate oder wie sie sagt: alle Leute würden ihr
ständig sagen, sie sei vulgär! Woher das wohl kommt???
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| von links nach rechts: Sasha, Eduardo, Nicole und Melanie |
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| Schälen und waschen von Rohkaffee |
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| Immer wieder abenteuerlichste Konstruktionen, um an Strom zu kommen... |
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| Unsere Finca (muss echt lachen bei DER Bezeichnung- für drei Holzpfeiler..;-)) |
Wir freuen uns alle wie Bolle, am
Freitag in die Stadt zu kommen- auch wenn die Fahrt pro Taxi immer 20
Dollar kostet- aber, zwei Tage, ohne ständig nass, Dreck und für
mich, vor allem ohne Moskitos und Ameisen—das ist jetzt so was von
verlockend ;-).
Das T-Shirt, das ich auf dem Feld
getragen habe, hatte rund um die Taille nur noch Blutflecke..
Nun denn: Auf in den Hafen!




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