Aktuelle Zeit bei mir :-)

Mittwoch, 2. Januar 2013

Zentralbali-28.12.2012

Am Morgen kommt Made vorbei und nach einem etwas chaotischen Anfang (Felix war unzuverlässig und hat uns nicht wie sonst morgens um 7 Uhr geweckt), starten wir zunächst in Richtung Ubud. Dort besuchen wir den Monkey Forest. Allein die Anfahrt ist schon wieder lustig, denn ALLE Mopeds benutzen den Fußgängerweg. Vor der Kurve wird dann einfach gehubt (wie in Italien- „Hallo, hier komm ich :-)“) und dann gefahren. Made parkt das Moped am Eingang und fängt dann an, Steine und Holz auf den Sitz zu legen. Bei genauerer Betrachtung, ist dies auch bei den anderen Mopeds der Fall. Er erklärt, das dies die zahlreichen Makaken davon abhält, auf dem Moped herumzuturnen..
Sowieso muss man hier Augen und Ohren auf halten, sonst geht man vielleicht mit einer Sonnenbrille weniger nach hause und sieht dafür vielleicht eine Touri-Traube, die einen Makkaken mit Sonnenbrille fotografiert ;-P..
Der „Monkey-Forest“ ist ein heiliger Ort, in dem sich auch drei Tempel befinden. Ich habe mir nur den Bekanntesten, den Pura Dalem Agung Tempel angesehen. Hier kam dann auch mein Sarong das erste Mal zum Einsatz. Während Made geduldig wartet, nehme ich mir auch die Zeit, diesen, wie ein Märchenwald aussehenden Ort zu erkunden. Made zeigt mir auch noch eine „heilige Quelle“ aus der das Wasser für die Zeremonien gewonnen wird..Diese ist mit zwei steinernen Komodowaranen geschmückt. Während ich so durch die Anlage schlendere, werde ich von ein paar Schulmädchen angesprochen, ob sie mich „interviewen“ dürfen, da sie mit ihrer Schulklasse hier sind und ihr Englisch verbessern sollen. Dabei wir das ganze per Handy aufgenommen. Das war ja nun einfach, ein paar Mädels glücklich zu machen..Im Anschluss fahren durch diverse Stadtteile von Ubud, bevor es weiter nach Petulu (hierzu ein Bericht von Yvonne). Made hat mich hierher gebracht, weil auch dieser Ort den Hindus heilig ist und nur hier eine ganze Straße voller weißer Vögel sitzt. Es scheint eine Reiherart zu sein, die laut Made, nur hier- und das hochkonzentriert vorkommt. Überall liegt der Vogelkot und die Zweige der Bäume biegen sich, unter den Nestern..
Weiter geht es nach Tegalalang, wo man einen herrlichen Blick auf die Reisterrassen hat. Zur jetzigen Zeit sind sie nicht in ihrer ganzen, grünen Pracht zu bestaunen, aber der Ausblick von den am Hang gelegenen Restaurants ist schon toll. Nachdem ich Made davon überzeugt habe, dass ich nicht in einem der „Touristenlokale“ essen muss, sondern ihn viel lieber in ein kleines Warung begleiten würde, machen wir uns auf den Weg nach Tampaksiring. Unterwegs passieren wir noch Mas, wo es die herrlichsten Holzschnitzereien zu bestaunen gibt. Wirklich der Wahnsinn, welche filigranen Holzschnitzereien hier tage-, monatelanger Arbeit hergestellt werden. Pünktlich als wir dort ankommen, fängt es an zu schütten, so dass ich Made vorschlage, dann doch zuerst etwas essen zu gehen. Es ist hier üblich, dass immer der Gast, das Essen des Fahrers mitbezahlt. Nachdem wir dann ca. 40 Minuten später mit essen fertig sind, hat sich auch der Regen etwas beruhigt, so dass wir weiter zum Tempel Gunung Kawi fahren, der schön in einem Tal gelegen ist.
Hier gab´s für mich dann auch wieder Kokosnuß---hmmm, lecker ;-)..Von hier haben wir dann langsam den Rückweg angetreten und sind dann in Pejeng dann noch in eine Zeremonie“geraten“. Irgendwie sieht man hier ständig irgendwelche Zeremonien und die Gewänder der Frauen und Kinder sehen immer so toll aus. Leider habe ich niemanden, der mir die einzelnen Zeremonien erklärt. Das wäre nämlich mal sehr interessant zu wissen, was genau zelebriert wird..
Ich bleibe über eine Stunde bei der Zeremonie dabei und als sich Gläubigen ins Innere des Tempels, der ausschließlich gläubigen Hindus vorbehalten ist, zurückziehen, fahren wir weiter. Auf dem Rückweg konnte ich mir hier die Transportbestimmungen für Schweine dann noch genau ansehen. Ich denke, ich muss hierzu nicht viel sagen- Bild genügt :-)..
Während wir so zwischen den Reisfeldern entlang düsen, geht langsam, glutrot die Sonne unter. Einen letzten Stopp legen wir dann bei Made´s Haus ein, wo er mir meine Reiseführer gibt und wir noch was zusammen trinken auf den ersten gemeinsamen Tag..
Bis ich zurück bei Yoyo, Felix und Nicole bin, ist es auch schon 21 Uhr...
Made mit "unserem fahrbaren Untersatz samt Affenschutz":-)

...im Monkey Forest..

ja, ja: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen- immer wieder gerne zitiert..

Pura Dalem Agung Tempel

Pura Dalem Agung Tempel

hmmm..Futter :-) und natürlich Beziehungspflege..


die Schul-Mädels

einer der Reiher

die zur Zeit abgeernteten Reisterrassen

Gunung Kawi

besagtes Bild ohne Kommentar..

ein paar Eindrücke der Zeremonie in Pejeng





Sonnenuntergang auf Bali


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