Zentralbali-28.12.2012
Am Morgen kommt Made vorbei und nach
einem etwas chaotischen Anfang (Felix war unzuverlässig und hat uns
nicht wie sonst morgens um 7 Uhr geweckt), starten wir zunächst in
Richtung
Ubud. Dort besuchen wir den Monkey Forest. Allein die
Anfahrt ist schon wieder lustig, denn ALLE Mopeds benutzen den
Fußgängerweg. Vor der Kurve wird dann einfach gehubt (wie in
Italien- „Hallo, hier komm ich :-)“) und dann gefahren. Made
parkt das Moped am Eingang und fängt dann an, Steine und Holz auf
den Sitz zu legen. Bei genauerer Betrachtung, ist dies auch bei den
anderen Mopeds der Fall. Er erklärt, das dies die zahlreichen
Makaken davon abhält, auf dem Moped herumzuturnen..
Sowieso muss man hier Augen und Ohren
auf halten, sonst geht man vielleicht mit einer Sonnenbrille weniger
nach hause und sieht dafür vielleicht eine Touri-Traube, die einen
Makkaken mit Sonnenbrille fotografiert ;-P..
Der „Monkey-Forest“ ist ein
heiliger Ort, in dem sich auch drei Tempel befinden. Ich habe mir nur
den Bekanntesten, den Pura Dalem Agung Tempel angesehen. Hier kam
dann auch mein Sarong das erste Mal zum Einsatz. Während Made
geduldig wartet, nehme ich mir auch die Zeit, diesen, wie ein
Märchenwald aussehenden Ort zu erkunden. Made zeigt mir auch noch
eine „heilige Quelle“ aus der das Wasser für die Zeremonien
gewonnen wird..Diese ist mit zwei steinernen Komodowaranen
geschmückt. Während ich so durch die Anlage schlendere, werde ich
von ein paar Schulmädchen angesprochen, ob sie mich „interviewen“
dürfen, da sie mit ihrer Schulklasse hier sind und ihr Englisch
verbessern sollen. Dabei wir das ganze per Handy aufgenommen. Das war
ja nun einfach, ein paar Mädels glücklich zu machen..Im Anschluss
fahren durch diverse Stadtteile von Ubud, bevor es weiter nach
Petulu (
hierzu ein Bericht von Yvonne). Made hat mich hierher gebracht, weil auch dieser Ort den
Hindus heilig ist und nur hier eine ganze Straße voller weißer
Vögel sitzt. Es scheint eine Reiherart zu sein, die laut Made, nur
hier- und das hochkonzentriert vorkommt. Überall liegt der Vogelkot
und die Zweige der Bäume biegen sich, unter den Nestern..
Weiter geht es nach Tegalalang, wo man
einen herrlichen Blick auf die Reisterrassen hat. Zur jetzigen Zeit
sind sie nicht in ihrer ganzen, grünen Pracht zu bestaunen, aber der
Ausblick von den am Hang gelegenen Restaurants ist schon toll.
Nachdem ich Made davon überzeugt habe, dass ich nicht in einem der
„Touristenlokale“ essen muss, sondern ihn viel lieber in ein
kleines Warung begleiten würde, machen wir uns auf den Weg nach
Tampaksiring. Unterwegs passieren wir noch Mas, wo es die
herrlichsten Holzschnitzereien zu bestaunen gibt. Wirklich der
Wahnsinn, welche filigranen Holzschnitzereien hier tage-,
monatelanger Arbeit hergestellt werden. Pünktlich als wir dort
ankommen, fängt es an zu schütten, so dass ich Made vorschlage,
dann doch zuerst etwas essen zu gehen. Es ist hier üblich, dass
immer der Gast, das Essen des Fahrers mitbezahlt. Nachdem wir dann
ca. 40 Minuten später mit essen fertig sind, hat sich auch der Regen
etwas beruhigt, so dass wir weiter zum Tempel Gunung Kawi fahren, der
schön in einem Tal gelegen ist.
Hier gab´s für mich dann auch wieder
Kokosnuß---hmmm, lecker ;-)..Von hier haben wir dann langsam den
Rückweg angetreten und sind dann in Pejeng dann noch in eine
Zeremonie“geraten“. Irgendwie sieht man hier ständig
irgendwelche Zeremonien und die Gewänder der Frauen und Kinder sehen
immer so toll aus. Leider habe ich niemanden, der mir die einzelnen
Zeremonien erklärt. Das wäre nämlich mal sehr interessant zu
wissen, was genau zelebriert wird..
Ich bleibe über eine Stunde bei der
Zeremonie dabei und als sich Gläubigen ins Innere des Tempels, der
ausschließlich gläubigen Hindus vorbehalten ist, zurückziehen,
fahren wir weiter. Auf dem Rückweg konnte ich mir hier die
Transportbestimmungen für Schweine dann noch genau ansehen. Ich
denke, ich muss hierzu nicht viel sagen- Bild genügt :-)..
Während wir so zwischen den
Reisfeldern entlang düsen, geht langsam, glutrot die Sonne unter.
Einen letzten Stopp legen wir dann bei Made´s Haus ein, wo er mir
meine Reiseführer gibt und wir noch was zusammen trinken auf den
ersten gemeinsamen Tag..
Bis ich zurück bei Yoyo, Felix und
Nicole bin, ist es auch schon 21 Uhr...
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| Made mit "unserem fahrbaren Untersatz samt Affenschutz":-) |
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| ...im Monkey Forest.. |
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| ja, ja: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen- immer wieder gerne zitiert.. |
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| Pura Dalem Agung Tempel |
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| Pura Dalem Agung Tempel |
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| hmmm..Futter :-) und natürlich Beziehungspflege.. |
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| die Schul-Mädels |
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| einer der Reiher |
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| die zur Zeit abgeernteten Reisterrassen |
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| Gunung Kawi |
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| besagtes Bild ohne Kommentar.. |
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| ein paar Eindrücke der Zeremonie in Pejeng |
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| Sonnenuntergang auf Bali |
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