| Pfanzen von Gemüse und Kräutern zum Stopfen hungriger Mäuler |
Heute Morgen war ich mit Cayren und
Benedikt neue Kaffeepflanzen holen, während eine zweite Gruppe schon
mal begonnen hat, Pflanzen zu setzen. Bei der Gelegenheit haben wir
uns auch den kleinen Garten in der Nähe des Hafens angesehen und von
dort Yuca, Limonen und Wassermelonen mitgebracht. Gestern gab es so
was in der Richtung wie Yucapfannkuchen, was sehr gut geschmeckt hat.
Bin hier echt positiv überrascht, wie gut hier unter den einfachsten
Bedingungen gekocht werden kann. Heute Morgen hatten wir Porrige. Ich
find´s eigentlich ganz gut und alle, die immer der Meinung waren,
ich wäre, „zu anspruchsvoll mitm Essen“ würden hier eines Besseren belehrt.
Ich- habe keine Probleme,
im Gegensatz zu einigen Anderen, die ich hier schon kennengelernt
habe- ich mag nur das Fleisch nicht ("iieee- nicht schon wieder Reis"..."ich esse keine Linsen"..."wenn ich Bohnen rieche, wird mir schlecht..." usw. usw.). Da aber meistens immer
mindestens ein Viertel der Leute hier Vegetarier ist- manchmal so gar
bis zu 25 %, ist es kein Problem, sich hier vegetarisch zu ernähren.
Bin da wirklich positiv überrascht von Ecuador. Da waren meine
Erfahrungen im Jahr 2009 Andere.
Heute Nachmittag in ich
wieder in der Küche: der Blick auf die allergische Reaktion meiner
Stiche hat ausgereicht, um mir mitzuteilen, dass ich das Pflanzen von
Yuca und Gemüse heute vielleicht mal besser sein lasse.
Für mich ist das völlig
o.k.. Die Arbeit in der Küche hier macht Spass und nebenbei übt man
dabei Englisch und etwas Spanisch.
Allerdings finden diese
blöden Biester auch jeden Weg durch sämtliche Lagen von Kleidung
denn: die Beulenpest weitet ich aus :-(...
Frag mich wirklich, welche
Daseinsberechtigung diese blöden Viecher haben....Aber: es gibt
keine Malaria, es gibt keine Malaria, es gibt keine Malaria...alles
gut..
Sch....aber es juckt
trotzdem wie S.....;-)..
Ja, Geduld und
Gleichmütigkeit könnte der Schlüssel sein..
Hasta Manana



























