Aktuelle Zeit bei mir :-)

Samstag, 14. Juli 2012

Fahrt nach Otavalo—oder: ein bißchen Schwund ist immer ;-)


Heute Morgen bin ich- dank Wecker schon sehr zeitig aus dem Bett gefallen (05:25 Uhr), da schon um 06:30 Uhr vorm Reisebüro die Abfahrt nach Otavalo auf dem Plan stand.
Im Gegensatz zu New York, macht es hier keine Probleme ein Taxi zu bekommen-stimmt´s Tanja?! Statt der erwarteten 6 Leute, sind wir nur zu 4: eine junge Engländerin von 22, zwei Ecuadorianerinnen aus Quito: lustiges Gespann: sie, weiß, vielleicht Anfang 60ig, total glücklich ihr Englisch an uns beiden zu testen, mit der Frau ihres Bruders im Schlepptau, die nur spanisch spricht, inklusive einem nur spanisch sprechenden Busfahrers, der sich aber, trotz der Sprachbarriere, als, sehr sehr hilfsbereit herausstellen sollte..

Einmal Huhn rosa-braun bitte!

selbst Hundebabys hätte man hier kaufen können

Oder vielleicht doch die ganz kleine Variante?

Ich bin dann doch eher für Meerschweinchen im Sack..

Ich konnte ihn als erste Amtshandlung schon mal überreden, am Tiermarkt: Barrio San Juan, der etwas außerhalb ist, anzuhalten. Das bunte Treiben könnt ihr Euch gleich selbst mal mit ein paar Bildern anschauen..Mir hat mal wieder mein Tierliebeherz geblutet- aber, das war mir schon klar, bevor wir dort waren.
Im Anschluss hatten wir fast drei Stunden Zeit, um über den Markt im Herzen von Otavalo zu schlendern. Lee und ich haben uns dann von den anderen beiden Damen abgesetzt, weil diese mit der Zeit doch etwas anstrengend wurden. Nicht ohne uns mindestens dreimal anzuhören, ob wir sicher wären, den Bus wiederzufinden und pünktlich dort zu sein...


Wer war jetzt zuerst da: das Huhn oder das Ei?


der ecuadorianische Panamahut


Ein bißchen Slush mit Geschmack gefällig?

Oder doch lieber Erdbeeren?

Hier habe ich auch Astrid aus Österreich getroffen: wir haben uns übers Weltreiseforum vorher schon ausgetauscht und uns dann spontan auf dem Markt verabredet.
Auch hier wieder ein überwältigendes Meer aus Farben und für uns Europäer fremdartigen Gefährten und Ähnliches. Und- lustigerweise habe ich auf dem Markt die Norweger Familie noch mal getroffen, die zur Zeit ein Volenteerprojekt am Cotopaxi machen..
Tja, was soll ich sagen Lee und ich waren um 12:30 Uhr am Treffpunkt. Als bis 13 Uhr keiner aufgetaucht war, bat uns unser Busfahrer, dann eben alleine Essen zu gehen, während er am Bus gewartet hat..Als wir dann gegen 14 Uhr fertig waren und die beiden Damen immer noch nicht aufgetaucht, ist es unserem Fahrer dann doch zu blöd geworden. Wir sind dann noch zwei Runden gefahren und haben Ausschau gehalten, aber danach ging´s zum nächsten Ziel...Alles sehr komisch..
Innenraum der Kirche in Cotacachi

Plaza von Cotacachi




Nächstes Ziel war Cotacachi - die Stadt des Leders. Auch hier hatten wir wieder etwas Zeit, um uns umzusehen..








Gegen 15 Uhr sind wir dann wieder Richtung Quito gefahren. Auf dem Rückweg haben wir noch am See San Pablo halt und eine kleine Bootsfahrt gemacht.



auf dem See San Pablo
Lee und ich hatten nun ja quasi eine „Privatfahrt“ für die Hälfte vom Preis, was die anderen Touren gekostet haben. Der Vergleich gestern hat sich absolut gelohnt.
Blick auf den Cayambe
Auf dem Rückweg gab es noch einen netten Ausblick auf den Cayambe.
Gegen 18:20 Uhr sind wir dann in Quito angekommen, wo uns unser netter Fahrer auch noch direkt vor die Haustür gefahren hat..
Also, ein rundum gelungener Tag- wobei das mit den beiden Frauen echt seltsam ist..
Vielleicht bekomme ich ja noch mit, was genau der Grund war..So, genug für heute:
Buenas noches

Freitag, 13. Juli 2012

No Enviar tarjetas postales en el Ecuador!


Jeden Morgen, wenn ich in die Schule laufe, amüsiere ich mich köstlich über die an mir vorbefahrenden, überfüllten Busse. Es ist so lustig anzusehen, dass vorne jemand in der Eingangstür während voller Fahrt heraushängt, und auf Spanisch wie ein Marktschreier, die Leute auffordert, doch DIESEN Bus zu nehmen.
Was mich auch jeden Morgen zum Grinsen bringt, ist ein Blick in die Scheibe des Hundesalons. Die Vorstellung ist wirklich ziemlich abstrus. Zum Teil- wie meistens in südlichen Ländern- laufen total viele verwahrloste „Straßenköter“ rum und hier bekommt der Pudel der Highsociety den letzten Schliff, pardon- die neuste Trendfrisur verpasst...Ich hab allerdings auch schon einen Schäferhund darin gesehen. Der Arme hat fast nicht auf den Tisch gepasst und er sah alles andere als fröhlich aus, bei dem Thema: schneiden, fönen, legen ;-)...
Da wir ja Freitags immer unseren Aktionstag in der Schule haben wir heute ecuadorianisch gekocht. Zuerst mussten wir allerdings die Zutaten besorgen. Hierzu hat uns Maribel in einen Markt geführt, wo wir wirklich die Exoten waren. Diese Geschäftigkeit war sehr schön anzusehen und die Farben, Formen und Gerüche einfach überwältigend. Zuerst war ich etwas traurig, weil ich meine Kamera nicht dabei hatte, aber dann habe ich mir gedacht, dass die Kamera diese Eindrücke hier sowieso nicht einfangen kann: Schweineköpfe, Suppe aus Schweinedarm, Suppe aus/mit Rinderbein, ein unermesslicher Reichtum an Obst in allen Farben und Größen (auch welches, das selbst Maribel nicht kannte), Gewürze, Gemüse, Süsswaren, selbst Aphrodisiaka aus Kräuteressenzen: quasi alles, was man zum Leben braucht ;-)..Danach sind wir wieder in die Schule und haben unser schlichtes Gericht zubereitet:
Kartoffeln mit einer Salsa aus Erdnusspaste, scharf angebratenen Zwiebeln, Milch, Wasser und Salz, dazu gab es Avocados (ich werde hier noch richtig zum Fan von den Dingern ;-)) mit Tomate—dazu eine Salsa aus Aji, gekochten gemixten Baumtomaten, Zwiebeln, Lemon und Wasser (mucho picante); einfach, aber sehr lecker..Dazu gab es einen frischgemixten jugo de Maracuya. Danach hätten wir alle einen kleinen Nap vertragen können..:-)..
Was ich heute auch erhalten habe, ist die Erklärung, warum wir, wenn wir hier essen gehen, die Getränke meistens erst dann bekommen, wenn das ganze Essen vorbei ist: hier gilt es als unüblich Getränke während dem Essen zu sich zu nehmen. Kinder, die zu ihrer Suppe oder ihrer Mahlzeit was zu trinken möchten, werden von ihren Eltern gescholten- denn wer während dem Essen trinkt, der hat kein Platz mehr für das Essen im Magen...
So lernt man hier jeden Tag dazu..
Was ich heute noch gelernt habe: No Enviar tarjetas postales en el Ecuador! Ich bin heute extra auf die Post gegangen, um meine einzigen, versprochenen Postkarten zu senden und bin fast umgefallen, als die mir den Preis genannt hat. Die Schweizerin nach mir, hat ihre 15 Karten wieder eingepackt und beschlossen, sie von Amerika zu versenden, da das viel billiger ist..Ich habe somit meine Schuldigkeit heute getan—weiter Postkarten werden nicht verschickt: das passt einfach nicht ins Budget :-)..
Nun macht es für mich auch einen Sinn, warum man ausschließlich die Karten in der Post abgeben soll- worauf hier auch peinlichst auf den Stempel geachtet werden muss und die Karten nicht in den Briefkasten wirft, da dort die ungestempelten Briefmarken wieder abgekratzt werden..Ein lohnendes Geschäft!
Eigentlich wäre für dieses Wochenende ein Ausflug zu einem Indianervolk auf dem Plan gewesen; leider- man glaubt es kaum, war ich die Einzige, die sich dafür interessiert hat..
Na ja, also hab ich mich heute Nachmittag auf die Suche gemacht und eine Option für mich für morgen aufgetan.
Um 06:30 Uhr geht es von El Mariscal nach Otavalo.
Bericht folgt :-) und nun werde ich noch etwas fleißig sein und etwas Spanisch machen..
Hasta luego

Dienstag, 10. Juli 2012

Entwarnung!!

Dank meines lieben, lieben Cousins und weiterer helfender Hände läuft mein Internet wieder.
Es lag nicht an mir, sondern einfach daran, dass mein Netbook das Netzwerk hier nicht mochte..
Also- drückt mir die Daumen, dass es jetzt noch mal zwei Wochen läuft--danach bin ich eh auf Galapagos.
Das Schulnetzwerk lief problemlos und ich- also mein Netbook- hat auch nicht diesen Virus..
Dann kann ich heute ja beruhigt schlafen gehen ;-)..
Hasta luego

Kristina und Technik- das passt einfach nicht zusammen:-(!


Aber zunächst zu den schönen Dingen des Lebens. Am Wo war ich in Mindo, eine sehr schöne, kleine Stadt, ca. 2  ½ Stunden süd-westlich von Quito entfernt.
Hier gibt es Wasserfälle, viele Blumen, Kolibris und eben der Beginn von Dschungelfeeling.
Dieses Wochenende ist das letzte für die Norweger Familie Tom, Mary-Ann und ihre beiden Töchter, sowie Yvonne. Sie alle sind nun am Mo Morgen weitergereist..Tat uns beidseitig etwas leid, da wir uns alle richtig gut verstanden haben—aber- so ist das nun mal im Showgeschäft ;-)..
Wir sind gegen 11:30 Uhr in Mindo angekommen und dann gab es zuerst einmal Mittagessen.
Danach sind wir auf die Plaza gegangen, da just an diesem Tag ein Weltrekordversuch in Mindo stattfand: nämlich die größte Ceviche.Es waren auch einige Kameras zu sehen..
Im Anschluss haben wir uns auf eine ca. 2 stündige Wanderung an diverse Wasserfälle begeben. Der Weg dahin war allerdings nicht so toll, da es ein breiter Weg war und ständig Autos an uns vorbeigefahren sind, die uns mit Abgasen eingenebelt haben.
An den Wasserfällen selbst, war es sehr schön. Wir hatten hier auch die Gelegenheit schwimmen zu gehen—ich kann Euch allerdings sagen: DANACH- waren wir erfrischt.

Da es schon relativ spät war, sind wir den Weg nicht mehr zurück gelaufen, sondern mit einem undefinierbaren Lkw zurück gefahren. So hatten wir noch eine Stunde Zeit bis zum Abendessen, um in Ruhe zu duschen.
Der Abend war dann sehr gemütlich bei gutem Essen, Gitarre und Gesang.

Am So Morgen gab´s um 8 Uhr Frühstück. Ich saß mit Yvonne, Jim und Terry am Tisch und wir bestellten vier Kaffee. Schwerer Ausnahmefehler! Wir bekamen für vier Leute, ein Kännchen in der Größe von den kleinen Milchkännchen auf den Tisch gestellt. Yvonne kippte sich das Kännchen in die Tasse, die nicht mehr gefüllt war, als bei einem Espresso—nur, dass der Kaffee nicht ansatzweise so stark war wie ein Espresso.
Jedenfalls haben wir auf weiteren Kaffee gewartet. Der kam dann auch ca. 15 Minuten später.
Den kippte sich dann Jim in die Tasse. Wir orderten wieder und wieder und Terry und ich beschlossen dann, nachdem unsere Tasse zu dreiviertel mit Milch gefüllt war, dass wir uns ein Kännchen teilen. Bis das kam, waren wir allerdings schon fertig mit Essen. Yvonne gab inzwischen auf und bestellte sich einen Tee- der auch prompt kam. Die Bedienungen konnten nicht verstehen, warum wir kein heißes Wasser wollten..Offensichtlich hätten wir einen Tropfen Kaffee nehmen können und auffüllen sollen mit heißem Wasser.
Tja- wieder ein klassischer Fall von andere Länder-andere Sitten.

Danach hatten wir die Möglichkeit eine Schmetterlings- und Orchideenfarm zu besuchen, was sehr friedlich und schön war. 





Einige beschlossen auch, dass Canyoning zu machen (kostet hier 3 Dollar)- allerdings ist dabei wohl vor ein paar Wochen jemand gestorben. Also bei 3 Dollar braucht man auch nicht darüber nachzudenken, wie die Sicherheitswartung hier abläuft..

Mindo ist neben guter Vogelbeobachtungsmöglichkeiten, auch bekannt für das Tubing, das hier überall angeboten wird. Auch dieses Angebot wurde durch die Gruppe ausreichend genutzt.

Nach dem Mittagessen ging es noch in die Schokoladen-Fabrik. Hier wurde ein bisschen über die Geschichte der Schokolade und deren Zubereitung gesprochen und dann kam das BESTE:
es gab selbstgemachtes Schokoladen-Fondue.






Auf dem Rückweg zeigte sich sogar der Cotopaxi mal ohne Wolken- was doch sehr selten vorkommt. Diejenigen, die schon mal hier waren- wissen das zu schätzen- gell Mechthild;-)..




 Tja und den So Abend hab ich dann mit der Auswahl meiner Bilder verbracht. Geschlagene 4 Stunden! Aber- wenn ich hier nicht aussortiere und mir alles aufhebe, würde ich vermutlich nächstes Jahr wahnsinnig werden!
So gegen 23 Uhr ist dann mein Internet in der Gastfamilie ausgefallen und bis jetzt nicht wieder gekehrt. Problem ist, das Netbook von Tatiana funktioniert.
Es besteht nun die Befürchtung, dass ich diesen komischen Virus DNS-Changer auf meinem Netbook habe. Bin grad etwas frustriert, da ich extra in der Schule war und mir mit meinem Cousin gemailt und auch selbst gesucht und eine Seite ausgedruckt habe, mit der man den Virus bekämpfen kann. Und- wie nicht anders erwartet bei Frau K.M. aus K. ging´s nicht.
Jetzt kann ich nur hoffen, dass sich jem. aus der Schule das mal anschauen kann. Denn ich komme nicht mehr weiter!
Hier den Eintrag habe ich auch vom Schulcomputer geschrieben (Text und Bilder auf einen Stick gezogen).
Ich hoffe, bald von meinem Netbook aus noch mal schreiben zu können.
Grüße nach Deutschland und ich bin für alle Tipps dankbar ;-) und drueckt mir die Daumen, dass wir das Teil zum Laufen bekommen!!
Krissi

Freitag, 6. Juli 2012

Buenas noches a Alemania

Die letzten Tage habe ich mit Spanischunterricht, wiederholen, aber auch mit weiterem Erkunden von Quito verbracht.
So habe ich z.B. für´s Leben gelernt :-): hatte nämlich Lust auf ein Bier und da es hier meistens nur die großen Pilsener-Flaschen gibt- ca. 600-700 ml, dachte ich, es gibt ja auch vereinzelt die 0,33 Dosen. Die habe ich mir dann auch geholt, um dann festzustellen, dass diese kleine Dose mit 0,33 teurer ist, als die großen Flaschen!!
Habe dann im Nachhinein auch erfahren warum: bei den Flaschen, zahlt man nur den Inhalt. Die Flasche ist zurückzubringen. Die Dose ist zum Wegwerfen, so dass man auch für das Material noch mitbezahlt..Ergo= kein Dosenbier mehr in Ecuador ;-)...
Außerdem sollt man sich hier überlegen, mit Kreditkarte zu zahlen. Es kommt ein saftiger Zuschlag von 12 Prozent dazu!! In der Höhe, habe ich das auch noch nicht mitbekommen.
Auch habe ich inzwischen nun mal definieren können, was das ist, was sich wie ein schreiender Muezzin anhört—es ist der Schrotthändler, der hier durch die Straßen gondelt. Da er logischerweise ja immer alles auf Spanisch gerufen hat, hatte ich mich schon gefragt, was das sein soll—hier sind ja die meisten Menschen katholisch..
Gestern war ich mit Yvonne in verschiedenen Parks. In einem der Parks findet jedes Wochenende ein großer „Kunstmarkt“ statt. Mal schauen, wenn ich mal an einem Wo da bin, werde ich dort auch mal hingehen. Wir sind einfach spazieren gegangen, haben erzählt und die Umgebung auf uns wirken lassen. Hier braucht man 
 sich keine Gedanken zu machen, Durst oder Hunger zu leiden. Ständig stößt man auf diese kleinen Straßenstände mit allem Möglichen (Chips, Lutscher, Kaugummi, Schokolade, Getränke, etc.). Das Thema „Wäsche waschen“ ist hier auch ein Thema für sich. Bin mir noch nicht ganz im Klaren darüber, ob die Wäsche hier komplett kalt gewaschen wird. Die einfachsten Flecken gehen nicht raus und ich hab dann mal heute am Waschbecken gestanden und von Hand geschrubbt...Das nächste unliebsame Thema ist, dass hier alles, ohne Rücksicht auf Verluste in den Trockner geworfen wird...So kann es dann doch ganz schnell mal passieren, dass aus einem T-shirt ein Top wird und bei den Jeans beginnen sich nach einiger Zeit die Nähte zu lösen-(das konnte mir zumindest Melanie berichte, die schon ein paar Wochen länger hier ist als ich ;-)).







Gestern Abend haben wir einen Ausflug mit der Schule gemacht:
Quito- speziell die Altstadt bei Nacht. Sehr schön anzusehen- aber auch hier immer wieder: Safety first: immer eng in der Gruppe bleiben. Wir hatten gleich zwei Guides (ein Lehrer und ein Mitarbeiter der Schule dabei).


El Panecillo
Wir haben uns diverse Plätze in der Altstadt angesehen—natürlich auch den Unabhängigkeitsplatz oder die berühmte Straße „La Ronda“, die noch vor wenigen Jahren ein ganz schlimmes Pflaster gewesen sein muss..Heute gilt sie als die schönste Straße Quitos, da sie wie ein spanisches Gäßchen Gemütlichkeit und Betriebsamkeit in einem vereint.
La Ronda
Hier haben wir auch sehr leckere Empanadas genossen.










Danach sind wir noch an die El Panecillo- die aus Aluminium
 bestehende Engelsstatur oberhalb von Quito gefahren und haben den Ausblick bei Nacht auf die hell erleuchteten Gassen genossen.









Da wir heute wieder Excursions-Tag hatten und das Wetter so toll war, haben wir heute mit Maribel eine Tour durch das historische Zentrum bei Tag gemacht. Hier ein paar Bilder von Quito am Tag :-):



Sam, Michael und ich am Museo del aqua

Im Vordergrund ist noch der Zaun zu sehen, der mit zerbrochenen Flaschen geschützt wird..





Blick "in" das Gefängnis von Quito

Blick in den Innenhof vom Museo el cuidad

El Panecillo bei Tag
Außerdem haben wir das „Museo el aqua“ besucht. War sehr süss gemacht, aber zum Teil etwas schwierig, da fast alles nur auf Spanisch ausgeschildert war.
Das passiert, wenn man großen Kindern Spielzeug gibt :-)

La Ronda bei Tag


Auf dem Plaza Grande: Unabhängigkeitsplatz

Unabhängigkeitsplatz

Unabhängigkeitsplatz

Ach ja, was vielleicht auch noch interessant ist, zu wissen—zum Thema Essgewohnheiten:
Hier gibt es meistens zu der Suppe eine Schüssel mit Popcorn oder Kartoffelchips...
Da kann sich dann jeder heraussuchen, welche Menge er IN seiner Suppe haben möchte..





Und ich muss zugeben: es schmeckt nicht schlecht ;-)..
So, und nun wird’s gleich Zeit zum Tasche packen, dann am Wo geht’s nach Mindo..
Hasta pronto

Dienstag, 3. Juli 2012

Ein weiterer Tag am Fuße von Pichincha;-)



Heute Morgen war ich mit Yvonne (der Norwegerin vom Wo) und Jim aus Ohio (sind beide auch in der Sprachschule) auf Quito´s Hausberg- dem Pichincha.
Entgegen dem Reiseführer sind die Gondeln auch schon kurz nach 9 Uhr in Betrieb.
Den ersten Lacher hatten wir, als die Gondeln nach ca. 5 Minuten einfach stehengeblieben sind. Ich hab dann gewitzelt: „was für ein Glück, dass ich vorher noch auf der Toilette war...“
...“cool, wir haben hier oben sogar Handyempfang- es ist noch nicht alles verloren...“ ...“Stunden später..“..Aber solange hat es dann doch nicht gedauert. Meine Vermutung ist, dass sie hier einfach, wenn der Wind zu stark wird, die Seilbahn anhalten, um ein Sicherheitsrisiko zu vermeiden- zumindest war das in Kapstadt so...
In der Stadt war es heute richtig warm, aber auf dem Berg herrscht immer ein stetiger Wind, so dass wir gut daran getan haben, langärmlige Kleidung mitzunehmen.
Wir genießen die Ruhe und den Frieden auf 4100-4400m—das ständige Gejapse ;-) eher weniger. Aber- es ist wie immer im Leben- man kann nicht alles haben :-)..





Wen es immer schon mal interessiert hat, wie ein Granatapfel von innen aussieht, der sollte sich das folgende Foto ganz genau ansehen. Jim hatte welche dabei und wir haben ein gemütliches Picknick auf dem Berg gemacht. Ich schwanke regelmäßig zwischen Kaviereiern in riesig oder vielleicht doch ein paar verkappte Aliens???

In 2 ½ Stunden laufen wir bis zum Fuss des Rucu Felsen (wir müssen ja schließlich auch wieder bis 13 Uhr in der Schule sein) und fahren dann gegen 12.20 Uhr wieder gen Tal.

Blick auf den in den Wolken liegenden Cotopaxi
 Aufgrund des extremen Verkehrs um die Zeit kommen wir natürlich ca. 15 Minuten zu spät. Als ich um 13 Uhr meine Lehrerin anrufe, amüsiert sie sich köstlich (ist ja schließlich kein Grund sich Punkt 13 Uhr und Bescheid zu sagen, dass es ein paar Minuten später wird). Da bin ich eben wohl wirklich typisch deutsch ;-).
Gestern Morgen war ich noch etwas an der Calle Rio de Amazonica unterwegs und bin aus Zufall auf eine Fahrschule gestossen. Die haben hier einen richtigen Parcours aufgebaut mit Ampeln, Einparkzonen etc...Bei der Fahrweise hier allerdings kein Wunder. Die armen Fahrschüler könnte man keinesfalls von Beginn an auf diese „Wahnsinnigen“ loslassen.
Angeblich liegt Ecuador auf Platz 1 der Verkehrsunfälle und Verkehrstoten.
Die Fahrschule hier kostet ca. 300 Dollar für den Pkw-Führerschein. Größere Gefährte oder auch der Busführerschein ist für 1000 Dollar zu haben. Für europ. Verhältnisse billig, aber wenn man bedenkt, dass das Monatseinkommen hier im Durchschnitt nur 300 Dollar beträgt, dann relativiert sich Vieles. Maribel (meine Lehrerin) hat mir heute gesagt, dass die Rente hier ca. 150 Dollar im Monat beträgt und trotz günstiger Lebenshaltungskosten, bleibt nach dem Kauf von Essen und den Grundbedürfnissen da nicht wirklich viel.
Nach dem Spanischunterricht gab es noch einen Vortrag über Schamanismus—allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht sooo viel verstanden habe, da wieder alles auf spanisch war.
Aber zumindest ein Teil ;-). Gestern wurde auch der neue Flughafen von Quito eröffnet. Der soll nun ca. 25 km außerhalb von Quito liegen und es soll nun auch in Zukunft bessere Direktverbindungen geben.
Außerdem habe ich echt festgestellt, dass ich mit meiner Gastfamilie einen echten Glückgriff getan habe, denn wir haben heißes Wasser(!!)- was wohl ein Großteil der anderen Volonteers nicht hat UND es gab gestern Nudeln in Form von Lasagne :-)..Ihr müsst nämlich wissen, dass es hier größtenteils tagein/tagaus Reis mit Irgendwas gibt und eben viele Suppen. Und ich hatte nun bereits Nudeln und schon 2 (!) Mal Kartoffeln.
Hach- was bin ich doch für ein Glückskind ;-)..
Soweit- so gut,
hasta pronto

Sonntag, 1. Juli 2012

Spanien verdient Europameister oder ein Wochenende in Banos :-)


Sa morgen sind wir früh um 7 Uhr wieder entlang der Panamericana nach Banos gestartet.
Bei den hier herrschenden Verkehrsverhältnissen und vor allem der vielen Steigungen, die sich der Bus mit max. 60 km/h hochquält, brauchen wir über vier Stunden, bis wir an unserem Ziel ankommen. Es ist hier so schön entspannend und relaxt gegen Quito. Man kann auch Nachts alleine auf die Straße; die Kamera muss nicht ständig versteckt werden und man darf auch mal mehr als 10 Dollar einstecken haben :-).
Der Ort an sich ist bekannt für seinen aktiven Vulkan Tungurahua, die vielen Wasserfälle und seine heißen Termalquellen.
Ja, und es gab wieder Meerschweinchen—hier mal zur Abwechslung die „Rohfassung“. 


Bin übrigens davon abgekommen zu probieren. Das Fleisch, welches zum Testen angeboten wurde, sah dermaßen fettig aus, dass ich davon Abstand genommen habe.
Innenansicht der Kirche von Banos

Kircheninnenhof

Blick über die Plaza zur Kirche
 Wie fast überall in Südamerika gibt es auch hier einen Plaza und eine direkt daran angrenzende Kirche. Mein Zimmer teile ich mit Yvonne aus Norwegen, so dass ich wesentlich mehr englisch als spanisch übe :-).
Im Nachmittag sind optionale Aktivitäten angesagt: Rafting, Abseilen die Wasserfälle hinunter oder reiten. Das Klima hier ist etwas milder als in Quito, was auch sehr angenehm ist. Ich hatte mich für die Pferdetour entschieden. Mein Hintern hat es mir später allerdings nicht gedankt ;-)..
Janairo und jo- kennt ihr ja :-)

Gegen Abend waren wir noch in einem netten ecudorianischen Restaurant und einige noch bis
früh morgens in den Bars..











So Morgen waren wir zunächst auf einem Obst- und Gemüsemarkt. 

Auch hier wurde ich wieder herzallerliebst auf Spanisch zugetextet und hab noch nicht mal Bahnhof und Abfahrt verstanden. Z.T. ist es einfach sowieso sehr schwierig, da die Aussprache eine andere ist, als in der Schule..
Im Anschluss haben wir die Umgebung von Banos per Bus und Fahrrad erkundet. Diverse Wasserfälle abgeklappert und der ein oder andere ist per Seil über die Schlucht geflutscht :-)..

Gegen 20 Uhr waren wir dann zurück in Quito und jetzt bin ich gerade etwas schreibfaul geworden,
adios y hasta manana quizas :-)