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Samstag, 14. Juli 2012

Fahrt nach Otavalo—oder: ein bißchen Schwund ist immer ;-)


Heute Morgen bin ich- dank Wecker schon sehr zeitig aus dem Bett gefallen (05:25 Uhr), da schon um 06:30 Uhr vorm Reisebüro die Abfahrt nach Otavalo auf dem Plan stand.
Im Gegensatz zu New York, macht es hier keine Probleme ein Taxi zu bekommen-stimmt´s Tanja?! Statt der erwarteten 6 Leute, sind wir nur zu 4: eine junge Engländerin von 22, zwei Ecuadorianerinnen aus Quito: lustiges Gespann: sie, weiß, vielleicht Anfang 60ig, total glücklich ihr Englisch an uns beiden zu testen, mit der Frau ihres Bruders im Schlepptau, die nur spanisch spricht, inklusive einem nur spanisch sprechenden Busfahrers, der sich aber, trotz der Sprachbarriere, als, sehr sehr hilfsbereit herausstellen sollte..

Einmal Huhn rosa-braun bitte!

selbst Hundebabys hätte man hier kaufen können

Oder vielleicht doch die ganz kleine Variante?

Ich bin dann doch eher für Meerschweinchen im Sack..

Ich konnte ihn als erste Amtshandlung schon mal überreden, am Tiermarkt: Barrio San Juan, der etwas außerhalb ist, anzuhalten. Das bunte Treiben könnt ihr Euch gleich selbst mal mit ein paar Bildern anschauen..Mir hat mal wieder mein Tierliebeherz geblutet- aber, das war mir schon klar, bevor wir dort waren.
Im Anschluss hatten wir fast drei Stunden Zeit, um über den Markt im Herzen von Otavalo zu schlendern. Lee und ich haben uns dann von den anderen beiden Damen abgesetzt, weil diese mit der Zeit doch etwas anstrengend wurden. Nicht ohne uns mindestens dreimal anzuhören, ob wir sicher wären, den Bus wiederzufinden und pünktlich dort zu sein...


Wer war jetzt zuerst da: das Huhn oder das Ei?


der ecuadorianische Panamahut


Ein bißchen Slush mit Geschmack gefällig?

Oder doch lieber Erdbeeren?

Hier habe ich auch Astrid aus Österreich getroffen: wir haben uns übers Weltreiseforum vorher schon ausgetauscht und uns dann spontan auf dem Markt verabredet.
Auch hier wieder ein überwältigendes Meer aus Farben und für uns Europäer fremdartigen Gefährten und Ähnliches. Und- lustigerweise habe ich auf dem Markt die Norweger Familie noch mal getroffen, die zur Zeit ein Volenteerprojekt am Cotopaxi machen..
Tja, was soll ich sagen Lee und ich waren um 12:30 Uhr am Treffpunkt. Als bis 13 Uhr keiner aufgetaucht war, bat uns unser Busfahrer, dann eben alleine Essen zu gehen, während er am Bus gewartet hat..Als wir dann gegen 14 Uhr fertig waren und die beiden Damen immer noch nicht aufgetaucht, ist es unserem Fahrer dann doch zu blöd geworden. Wir sind dann noch zwei Runden gefahren und haben Ausschau gehalten, aber danach ging´s zum nächsten Ziel...Alles sehr komisch..
Innenraum der Kirche in Cotacachi

Plaza von Cotacachi




Nächstes Ziel war Cotacachi - die Stadt des Leders. Auch hier hatten wir wieder etwas Zeit, um uns umzusehen..








Gegen 15 Uhr sind wir dann wieder Richtung Quito gefahren. Auf dem Rückweg haben wir noch am See San Pablo halt und eine kleine Bootsfahrt gemacht.



auf dem See San Pablo
Lee und ich hatten nun ja quasi eine „Privatfahrt“ für die Hälfte vom Preis, was die anderen Touren gekostet haben. Der Vergleich gestern hat sich absolut gelohnt.
Blick auf den Cayambe
Auf dem Rückweg gab es noch einen netten Ausblick auf den Cayambe.
Gegen 18:20 Uhr sind wir dann in Quito angekommen, wo uns unser netter Fahrer auch noch direkt vor die Haustür gefahren hat..
Also, ein rundum gelungener Tag- wobei das mit den beiden Frauen echt seltsam ist..
Vielleicht bekomme ich ja noch mit, was genau der Grund war..So, genug für heute:
Buenas noches

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