Nachdem ich heute Morgen mal
ausgeschlafen hatte- was somit dann 7 Uhr war ;-), machte ich mich
auf den Weg zur Bäckerei, um mir ein paar frische Brötchen für´s
Frühstück zu besorgen.
Ich kann Euch sagen! Ich bin selten
über eine Stunde (Hin- und Rückweg) zum Brötchenholen gelaufen.
Und- es kam wie es kommen musste: das erste Mal seit Wochen meinen
Regenschirm nicht dabei- da ich ohne Rucksack los bin: Ergebnis: ein
Tropenguss!
Ich war klatschnass bis auf die
Knochen! Soviel zu dem Thema: Genesung!
Als ich dann im Hotel war, bin ich nur
noch schnellstmöglichst raus aus den nassen Klamotten und habe meine
restliche Zeit mit dem Schreiben meines Blogs verbracht.
Um 11:30 Uhr sollte ich vom Minibus für Kampot abgeholt werden. Um 12:20 Uhr tauchte er dann mal auf. In der
Zeit war ich schon mal fragen gegangen, ob sie mich vergessen haben.
Nach dieser ersten Aktion hier, kann man ja schließlich nie wissen.
So war ich also gegen 12:30 Uhr dann auf dem Weg nach Kampot.
Natürlich nicht ohne mich vorher von Boun verabschiedet und mich
noch einmal bedankt zu haben..
Die Fahrt verlief schneller als
gedacht, da wir nur 3 Passagiere im Minivan waren und auch sonst
keiner zugstiegt. So war ich dann bereits gegen 14.15 Uhr bei meiner
Unterkunft „Mea Culpa“. Für Kampot habe ich mich mal selbst
beschenkt, in dem ich eine „bessere Unterkunft“ gewählt habe.
Ein Zimmer, wo man sich- zur Abwechslung :-)- mal richtig wohl drin
fühlen kann. D.h. aber auch- für die nächsten Unterkünfte ist
dann wieder „Sparflamme“ angesagt.
Kampot liegt in einer der schönsten
Gegenden Kambodschas. Von hier ist der Bokor- Nationalpark und auch Kep, welches früher ein bedeutendes Seebad war und noch heute für
sein „Seafood“ bekannt ist- zu erreichen.
Im Westen befindet sich der Fluss Teuk
Chhou, was einem ermöglichst, zu allen Tageszeiten bei einer kleiner
Brise am Fluss entlangzuschlendern.
Das Stadtbild ist geprägt von
kolonialen Bauten, was Kampot einen besonderen Flair verleiht.
Ich für meinen Teil muss sagen, dass
dies bisher der schönste Fleck/ die schönste „Stadt“ in
Kambodscha ist, die ich besucht habe.
Den Nachmittag verbringe ich damit,
mich durch die Gassen treiben zu lassen, ein paar Kleinigkeiten
einzukaufen und natürlich- wie immer :-)- meine nächsten Tage und
Touren zu organisieren.
Als ich gegen 18:30 Uhr zurück im Mea
Culpa bin, meldet sich auch mein Magen lautstark. Da ich mir
vorgenommen habe, mir das Essen hier einmal „zu leisten“, mache
ich das gleich am ersten Tag. Das Mea Culpa ist bekannt für seine
außergewöhnlich guten Pizzas, die direkt im Holzofen zubereitet
werden.
Auf jedem Tisch steht Insektenspray
bereit, wo man sich bedienen kann.
Dazu gibt es einen kleinen Appetizer:
frisches Weißbrot mit Öl und Butter. Im Anschluss die Pizza. Also-
die Kritiker haben recht: das ist die beste Pizza, die ich seit dem
Verlassen von Deutschland gegessen habe. Allerdings auch zu deutschen
Preisen...
Wie hat ein „Langzeitreisender“
gesagt, den ich hier getroffen habe: Why should i eat Pizza for 8 or 9
USD, when i can it fried rice for 1-1,50 USD?
Das wird wahrscheinlich keiner wirklich
verstehen können, der nicht selbst lange unterwegs war; aber meine
Devise ist grundsätzlich die Gleiche. Gerade beim Essen lässt sich
wirklich Geld sparen..
So, nun schauen wir mal, ob ich beim
Bokor- Nationalpark morgen mehr Glück habe :-)? Ich bin
optimistisch!
| Straße am "Markt" |
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