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Mittwoch, 1. Mai 2013

Von Sihanoukville nach Kampot- 29.04.2013

Nachdem ich heute Morgen mal ausgeschlafen hatte- was somit dann 7 Uhr war ;-), machte ich mich auf den Weg zur Bäckerei, um mir ein paar frische Brötchen für´s Frühstück zu besorgen.
Ich kann Euch sagen! Ich bin selten über eine Stunde (Hin- und Rückweg) zum Brötchenholen gelaufen. Und- es kam wie es kommen musste: das erste Mal seit Wochen meinen Regenschirm nicht dabei- da ich ohne Rucksack los bin: Ergebnis: ein Tropenguss!
Ich war klatschnass bis auf die Knochen! Soviel zu dem Thema: Genesung!
Als ich dann im Hotel war, bin ich nur noch schnellstmöglichst raus aus den nassen Klamotten und habe meine restliche Zeit mit dem Schreiben meines Blogs verbracht.
Um 11:30 Uhr sollte ich vom Minibus für Kampot abgeholt werden. Um 12:20 Uhr tauchte er dann mal auf. In der Zeit war ich schon mal fragen gegangen, ob sie mich vergessen haben. Nach dieser ersten Aktion hier, kann man ja schließlich nie wissen. So war ich also gegen 12:30 Uhr dann auf dem Weg nach Kampot. Natürlich nicht ohne mich vorher von Boun verabschiedet und mich noch einmal bedankt zu haben..
Die Fahrt verlief schneller als gedacht, da wir nur 3 Passagiere im Minivan waren und auch sonst keiner zugstiegt. So war ich dann bereits gegen 14.15 Uhr bei meiner Unterkunft „Mea Culpa“. Für Kampot habe ich mich mal selbst beschenkt, in dem ich eine „bessere Unterkunft“ gewählt habe. Ein Zimmer, wo man sich- zur Abwechslung :-)- mal richtig wohl drin fühlen kann. D.h. aber auch- für die nächsten Unterkünfte ist dann wieder „Sparflamme“ angesagt.
Kampot liegt in einer der schönsten Gegenden Kambodschas. Von hier ist der Bokor- Nationalpark und auch Kep, welches früher ein bedeutendes Seebad war und noch heute für sein „Seafood“ bekannt ist- zu erreichen.
Im Westen befindet sich der Fluss Teuk Chhou, was einem ermöglichst, zu allen Tageszeiten bei einer kleiner Brise am Fluss entlangzuschlendern.
Das Stadtbild ist geprägt von kolonialen Bauten, was Kampot einen besonderen Flair verleiht.
Ich für meinen Teil muss sagen, dass dies bisher der schönste Fleck/ die schönste „Stadt“ in Kambodscha ist, die ich besucht habe.
Den Nachmittag verbringe ich damit, mich durch die Gassen treiben zu lassen, ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und natürlich- wie immer :-)- meine nächsten Tage und Touren zu organisieren.
Als ich gegen 18:30 Uhr zurück im Mea Culpa bin, meldet sich auch mein Magen lautstark. Da ich mir vorgenommen habe, mir das Essen hier einmal „zu leisten“, mache ich das gleich am ersten Tag. Das Mea Culpa ist bekannt für seine außergewöhnlich guten Pizzas, die direkt im Holzofen zubereitet werden.
Auf jedem Tisch steht Insektenspray bereit, wo man sich bedienen kann.
Dazu gibt es einen kleinen Appetizer: frisches Weißbrot mit Öl und Butter. Im Anschluss die Pizza. Also- die Kritiker haben recht: das ist die beste Pizza, die ich seit dem Verlassen von Deutschland gegessen habe. Allerdings auch zu deutschen Preisen...
Wie hat ein „Langzeitreisender“ gesagt, den ich hier getroffen habe: Why should i eat Pizza for 8 or 9 USD, when i can it fried rice for 1-1,50 USD?
Das wird wahrscheinlich keiner wirklich verstehen können, der nicht selbst lange unterwegs war; aber meine Devise ist grundsätzlich die Gleiche. Gerade beim Essen lässt sich wirklich Geld sparen..
So, nun schauen wir mal, ob ich beim Bokor- Nationalpark morgen mehr Glück habe :-)? Ich bin optimistisch!
Straße am "Markt"


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