Aktuelle Zeit bei mir :-)

Donnerstag, 21. Juni 2012

Donnerstag, den 21.06.12



So, heute Morgen hatte ich erst mal um 9 Uhr ein Treffen mit German—ne, net mitm Marcel (den schreibt man nämlich mit zwei „n“) ;-)..Ne, German- in diesem Fall der Vorname, ist einer der Mitarbeiter der Simon Boliviar Schule, wo ich ab Montag quasi die Schulbank drücken werde…Von ihm habe ich alle möglichen Instruktionen bez. des organisatorischen Ablaufs bekommen, eine kleine „Stadtführung“ in der näheren Umgebung und vor allem „Do´s“ und „Don´ts“-wobei letztere echt überwiegen.
Ist schon ne Umstellung für ein paar Meter das Taxi zu nehmen, nur weil die Uhr 19:30 Uhr überschritten hat. Aber ich denke, mit Beachtung der entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen sollte es hier keine Probleme geben. Die Schule ist nur ca. 10 Minuten von meiner Gastfamilie entfernt und liegt im bekannten Viertel Le Marical in Quito.
Heute am späten Nachmittag gab es auch schon die erste Merengue-Tanzstunde und ich hoffe, dass es nirgendwo Kameras gab ;-)…Aber- es wird!
Für´s Wochenende habe ich mich nun mal für zwei Ausflüge angemeldet. Denke, dass ich dann auch mal ein paar Bilder einstellen kann. Das Wetter ist hier echt suspekt!!
Heute Morgen Sonne, warm, kurz darauf kühl, Regen, wieder wärmer, und Abends echt kühl.
Also wirklich so, wie im Reiseführer beschrieben: Quito hat das Wetter aller Jahreszeiten an einem Tag.
Die Häuser besitzen  keine Heizung- da hilft im wahrsten Sinne des Wortes nur „warm anziehen“. Für uns Europäer ist, denke ich, mal am Gewöhnungsbedürftigsten, dass kein Toilettenpapier INS Klo geworfen wird, sondern in einen Behälter daneben. Und das betrifft jegliches Toilettenpapier. So, genug für heute- und Saludos desde Ecuador!

Mittwoch, 20. Juni 2012

Mittwoch, den 20.06.12


Dank der Zeitverschiebung bin ich nun schon um 4 Uhr wach…Also, genügend Zeit, Sachen zu packen, und eine Elektrodusche zu genießen..Ja, richtig gelesen: Elektrodusche:
Auch wenn keine Kabel zu sehen sind, ist das Teil so dermaßen schlecht isoliert, dass man permanent eine gescheuert bekommt, sobald man auch nur in die Nähe des Temperaturreglers gerät..Da ich bereits um 10 Uhr Richtung Flughafen muss, bleibt für die Erkundung von Lima kaum Zeit. Aber- es war wieder lustig in einem Bus zu stehen, wo ungefähr 80 Prozent der Menschen genauso groß sind wie ich :-)..
Mein eigentliches Ziel, die Plaza de Armas habe ich leider in der kurzen Zeit nicht gefunden. Dafür eine Menge Leute, die mir fleißig Auskunft gegeben haben, in welche Richtung ich gehen muss…Wer einmal in Südamerika war, der weiß, die Hilfbereitschaft der Menschen zu schätzen: bevor sie zugeben, dass sie die Antwort nicht wissen, sagen sie lieber etwas Falsches- man kann also bei Wegbeschreibungen Glück, oder, wie ich heute, Pech haben :-)..

Blick auf eine der Hauptverkehrsstraßen und das Busterminal

Gegen 16.20 Uhr bin ich heute bei meiner Gastfamilie eingetrudelt..Sie machen einen sehr netten Eindruck…In diesem Sinne: Buenos noches..

Dienstag, 19.06.12


O.k.- JETZT habe ich einen Vorgeschmack, wie man sich morgens beim Aufstehen mit 80 so fühlt…;-)..Aber ich bin ja jung UND dynamisch—o.k. heute morgen bin ich nur noch UND..
Gem. Iberia-Plan kann aber erst um 5 Uhr das Gepäck eingecheckt werden..Na ja, sooo super war der Plan dann auch. PC Panne, so dass das Einchecken sich noch herausgezögert hat, dann durch die Sicherheitskontrolle (was ja immer gar nicht aufhält), um DANN festzustellen, dass das entsprechende Gate am anderen Ende des Flughafens ist…
Ich kann Euch sagen: meinen Frühsport hatte ich heute Morgen schon und ihr könnt Euch sicher meine Begeisterung vorstellen, als ich auf den Anzeigetafel nach der nächsten und nächsten und nächsten Biegung und Pfeil weiter und weiter und weiter: GATE closed!.gelesen habe...Aber- am Ende hab ich den Flieger doch noch bekommen und ich war nicht die Einzige, der es so ging. War ja früh genug da: quasi 8 Stunden vorher :-), aber  bringt ja alles nichts, wenn sie erst eine Stunde vor Abflug anfangen…

 In Madrid hatte ich noch mal 2 ½ Stunden Aufenthalt- das ging dann aber relativ schnell vorbei. Auch hier werden die Gates wieder auf den letzten Drücker aufgemacht, was zur Folge hat, dass wir mit über 30 Minuten Verspätung erst abheben…Hmm- vielleicht liegt es an Iberia??
Gegen 18 Uhr Ortszeit landen wir nach guten 10 Stunden in Lima…Nun müssen noch diverse Einreiseformalitäten erledigt werden und dann mache ich mich auf die Suche nach meinem Taxifahrer, der mich schon erwarten soll ( das letzte Mal hatte ich auch das Glück in Lima noch zusätzlich zur Sprengstoffkontrolle zu müssen; sie wählen nach dem Zufallsprinzip (je nachdem, ob eine Lichtschranke rot oder grün leuchtet, die Personen aus, die zur stichprobenartigen Kontrolle müssen)..Dieses Mal habe ich grüne Welle..

Der Taxifahrer, von dem ich zunächst nur mein Namensschild erkenne, erwartet mich schon. Wie die meisten Peruaner ist er eher in meiner Größenklasse. Bereits vor der Passkontrolle wird gewarnt, sich außerhalb des Flughafens ein Taxi zu holen; dies soll aus Sicherheitsgründen noch innerhalb und bei bekannten Taxiunternehmen gemacht werden.
Unsere erste Amtshandlung draußen am Taxi, ist erst mal „alle Knöpfe runter“. Da fühlt man sich doch schon gleich viiiiieeel sicherer :-)..“Lustigerweise“ bleibt der Kofferraum aber offen..Fragt mich jetzt bitte nicht nach dem Sinn- da man diesen auch genauso an einer Kreuzung aufreißen und somit das ganze Gepäck entwenden kann..
Aber- über Sinn und Unsinn denke ich ja nicht mehr nach-gelle.

Hatte somit Gelegenheit ersten nächtliche Eindrücke von Lima zu erhalten und mal wieder festzustellen, dass ich bei DEM VERKEHR und DER ART und WEISE kein Auto fahren wollte. Also, wer hier Autofahren lernt, DER kann überall fahren.
Obwohl: eigentlich muss man nur wissen: es gibt keine Regeln und der Stärkere und Schnellere hat Vorfahrt…
Bin nun bereits seit 30 Stunden unterwegs und nun froh, vorerst einmal angekommen zu sein..

Montag, 18.06.12


Meine erste Station für heute heißt London Heathrow..
Die Maschine, in der ich sitze, ist definitiv nicht für große Menschen gebaut. Ich bin mal wieder froh, dass ich diesbezüglich etwas zu kurz geraten bin J…
Und so verbringe ich meinen ersten Flug zwischen zwei großen, (leicht übergewichtigen) Männern, die wahrscheinlich froh waren, dass nicht eine dritte Person Ihres Kalibers den Mittelsitz erwischt hat J..
Mein rechter Sitznachbar (er stammt übrigens aus Sydney, hat eine polnische Mutter, ging nach England, hat eine Freundin, die in London lebt und lebt inzwischen in Köln (eine Kombi, die sich nur das Leben selbst ausdenken kann), weißt mich noch darauf hin, dass in London die Uhr eine Stunde zurückgedreht wird…
Juhu, das heißt gleiche Ankunfts- wie Abflugzeit und für mich gleichzeitig: 8 ½ Stunden auf dem Flughafen—freu--.( und NEIN—das war jetzt nicht ironisch-ha, ha)..
Nach dem ich mich erst mal orientiert habe, stelle ich fest, dass ich das Terminal wechseln muss. Es geht also zunächst mit Gepäck in den Zug zu Terminal 5.
Leider sieht es da auch nicht ansprechender aus: kein Vergleich zu Amsterdam oder Seoul.
Wer immer schon mal wissen wollte, wie es gegen Mitternacht in London aufm Flughafen aussieht: hier ein kleiner Einblick:

Ne- nicht Nachts allein im Museum---Nachts allein auf dem Airport :-)
 
Ich falte mich, so gut es geht auf den harten Plastikschalenstühlen zusammen und warte auf den nächsten Morgen…Mein Flug soll um 06.15 Uhr abfliegen.

Samstag, 16. Juni 2012

Das Grauen hat einen Namen....

 Juhu- es ist vollbracht (an dieser Stelle vielen Dank an den geduldigen Marcellus Germanicus, der alles ohne Murren ertragen hat :-))! Haupt- und Handgepäck gepackt und entweder werde ich nächstes Jahr NOCH KLEINER wieder kommen- oder alternativ mit ein paar Muckis mehr. 
Und wer schleppt DAS jetzt??
Also mir gefällt Alternative 2 wesentlich besser :-).
Beim Hauptgepäck bin ich nun bei 14 kg gelandet. Mehr (einzusparen) bzw. noch weniger einzupacken ging irgendwie nicht. Allerdings muss ich zu meiner Entschuldigung dazusagen, dass es inkl. Schlafsack und Moskitonetz ist.
Beim Handgepäck sieht es leider nicht besser aus: rund 8 kg. Ich hab noch nie in meinem Leben so viele Einzelgegenstände abgewogen :-). Allerdings wiegt allein der Technikkram fast 6 kg und mein Reiseführer auch schon ein Kilo. Na ja, einzige Alternative wäre: den Kram zuhause lassen und das ist KEINE wirkliche Alternative...
So, nun kann ich den verbleibenden Tagen noch etwas entspannter entgegensehen, und zugegebenermaßen habe ich nun doch das erste Mal vor einer Reise "etwas Lampenfieber"--aber- ich bin optimistisch, dass sich das legen wird.
Mo um 17:30 Uhr geht es in Konken Richtung Flughafen. Von dort werde ich nach London fliegen und erst mal die Nacht auf dem Flughafen verbringen. Morgens um 6:15 Uhr geht es weiter Richtung Madrid und von dort nach Lima, wo ich am späten Nachmittag Ortszeit am 19.06.12 ankommen werde.
Hier beziehe ich ein kleines Hostel für eine Nacht. Am 20.06.12 geht es dann weiter nach Quito-meiner eigentlich ersten längeren Station, wo ich dann am späten Nachmittag Ortszeit ankommen werde.
Das war das Wort zum Samstag :-)...bis bald..